Schlögl für niedrigeren Benzinpreis

Niederösterreich (SPI) Von oben Preise zu diktieren, auch bei Benzin, sei nicht marktwirtschaftlich und passe nicht in unsere Zeit. Stellte der zuständige Wirtschaftsminister zu den exorbitanten Benzinpreiserhöhungen fest. "Diese Reaktion gegenüber den Autofahrern ist bezeichnend für die soziale Kälte der blau/schwarzen Bundesregierung stellte der Vorsitzende der SPÖ-NÖ NR Mag. Karl Schlögl zu Aussagen Bartensteins fest.

"Hunderttausende benötigen ihr Auto um ihrem Beruf nachgehen zu können. Niemand pendelt aus Vergnügen, sondern um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wenn nun der Benzinpreis mit 15.-Schilling pro Liter Super Plus einen Wert erreicht hat, der Benzin zum Luxusartikel macht, so sind besonders die Pendler betroffen. Wer zur Berufsausübung sein Auto benötigt, kann nicht einsparen und hat dadurch viel weniger Geld zur Verfügung", so Schlögl.

"Dazu kommt noch die Erhöhung der KFZ-Steuer durch die Bundesregierung. Ich fordere den zuständigen Minister auf, sofort die Monitoring-Gruppe als Vorbereitung einer amtlichen Preisregelung einzuberufen. Weiters muss das amtliche Kilometergeld diesen Benzinpreisen angepasst werden. Sollte die Preiserhöhung bei Benzin nicht auf das Maß wie in den EU-Ländern abgesenkt werden, verlange ich die Rücknahme der Erhöhung der KFZ-Steuer durch die Bundesregierung. Die Haltung Bartenstein´s hat aber auch klargestellt, dass die Bundesregierung keine soziale, sondern eine rein marktwirtschaftliche Politik macht. So ganz nach dem Motto: Wer sich den Benzin nicht leisten kann, hat halt Pech. Diese Politik ausschließlich für Wirtschaftslobbys und gegen die Konsumenten muss entschieden abgelehnt werden", stellte der Vorsitzende der SPÖ-NÖ NR Mag. Karl Schlögl fest.
(schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/22 55 145

SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN