26.000 Neugründungen bedeuten die Trendwende

Leitl und Bartenstein stellen Verbesserungen für Jungunternehmer in Aussicht

Wien(PWK) "Jedes Bundesland ist gut beraten, wenn es in der Gründerpolitik die Vorstellungen der Jungen Wirtschaft unterstützt", kommentierte Wirtschaftskammer-Vizepräsident Christoph Leitl heute anlässlich des Gründergipfels der Jungen Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich die aktuelle Entwicklung bei den Unternehmensgründungen.

Gemeinsam mit Bundesminister Martin Bartenstein bekannte sich Leitl heute zu weniger Bürokratie und besseren Startbedingungen für Österreichs Jungunternehmer. Beide sprachen sich für raschere Betriebsanlagengenehmigungen aus.

Ziel muss es sein, das one-stop-shop Prinzip überall zu verwirklichen. Dabei könnte die Genehmigungsdauer von derzeit fünf Monaten auf 10 bis 50 Tage reduziert werden. Ein durchaus realistisches Ziel bekräftigt Leitl. "Wir liegen in Oberösterreich derzeit schon bei 47 Tagen." Grund dafür sind vor allem auch die Bezirkshauptmannschaften, die sich mehr denn je als "Manager" verstehen müssen. Für Minister Bartenstein ist die Verwirklichung des one-stop-shop Prinzips innerhalb der nächsten 8 bis 10 Monate durchaus realistisch.

Die Startbedingungen wollen die Wirtschaftsvertreter durch Lockerungen im Bereich des Startkapitals verbessern. So müsse laut Bartenstein die "Wiener Börse wachgeküsst werden". Dies soll unter anderem dadurch gelingen, dass die Börseumsatzsteuer fällt und die Spekulationssteuer nach Möglichkeit nicht in Kraft tritt.

Auch dem Risikokapitalmarkt gehört in Österreich verstärkte Aufmerksamkeit geschenkt. So können durch die außerbörsliche Eigenkapitalaufnahme die Neugründungen nochmals kräftig gesteigert werden. Im Jahr 1999 gab es in Österreich 26.000 neue Unternehmen. Leitl und Bartenstein bezeichnen diesen Höchststand aber nicht als Boom, sondern als Trendwende und erwarten sich durch die geplanten Verbesserungen künftig noch weitere Gründungsrekorde. (AB)

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