Prinzhorn: "Politik Marchats zeugt von schlechtem Stil!"

Machtkämpfe in Niederösterreich sind kontraproduktiv

Wien, 2000-05-24 (fpd) - Der zweite Nationalratspräsident DI Thomas Prinzhorn weist die Kritik des niederösterreichischen FPÖ-Klubobmannes Marchat an seiner Präferenz für Ernest Windholz als neuen FPÖ-Chef auf das entschiedenste zurück. Gerade die Neupositionierung der FPÖ-Niederösterreich unter einem Ernest Windholz erspare der Partei ein Absinken auf 7 Prozent oder noch weniger. Unter einem Parteichef Marchat wäre dies allerdings nicht gewährleistet, so Prinzhorn. ****

"Alleine der Vergleich unserer Partei mit der deutschen FDP ist vollkommener Unsinn. Die Wortwahl und die politische Vorgehensweise Marchats zeugen von einem schlechten Stil. Nachdem diesem offensichtlich im eigenen Land die Feindbilder abhanden gekommen sind, erklärt er nun die Bundespartei und deren Politik zu seinem neuen Feindbild."

Seine Präferenz für Windholz als Schimanek-Nachfolger habe sich aufgrund der jüngsten Äußerungen Marchats für ihn bestätigt. Windholz sei nicht nur eine Ansage für die Zukunft der Partei, dieser werde auch mit Sicherheit für eine klare Sachpolitik sorgen.

"Die Glaubwürdigkeit und Redlichkeit meines Wunschkandidaten Windholz sind Voraussetzung und Grundkapital für einen erfolgreichen Weg unserer Partei. Jetzt geht es darum, die Partei zu sanieren, politisch und finanziell. Ein Machtkampf, wie er derzeit stattfindet, ist da völlig kontraproduktiv und unbrauchbar", schloß Prinzhorn. (Schluß)

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