AK: Benzinpreis muss sofort sinken

AK verlangt sofortige Einberufung der Monitoring-Gruppe

Wien (OTS) - Benzin ist zu teuer - und das innerhalb von 13 Wochen neun Mal, kritisiert die AK. Diese Preiserhöhungen haben die Konsumenten seitdem rund 230 Millionen Schilling gekostet. Die jüngste Preismeldung zeigt: Eurosuper liegt wieder um 48 Groschen über dem EU-Schnitt. Dabei ist die Erhöhung von gestern noch nicht berücksichtigt. "Diese Woche ist die Teuerung der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt," sagt die AK. Wirtschaftsminister Bartenstein muss endlich tätig werden. Die AK hat heute, Mittwoch, die Einberufung der Monitoring-Gruppe verlangt. Notfalls fordert die AK durch Preisfestsetzung eine Senkung der Benzinpreise. Denn die letzten Wochen haben leider gezeigt, dass der Wirtschaftsminister trotz Einberufung der Monitoring-Gruppe, bei der die Preisüberschreitungen kritisiert wurden, untätig blieb. ****

Der EU-Preis bei Benzin ist diese Woche um 28 Groschen pro Liter gestiegen, sowohl in der EU als auch in Österreich. Darüber hinaus wurde in Österreich der Preis für Eurosuper gestern abermals um 50 Groschen erhöht.

Die aktuelle Preismeldung zeigt, dass Eurosuper den 40-Groschen-Preisabstand zum EU-Durchschnitt um 8 Groschen überschritten hat, vorige Woche waren es ebenfalls 8 Groschen und zwei Wochen davor sogar 13 Groschen, kritisiert die AK. Seit 13 Wochen wurden der 40-Groschen-Preisabstand neun Mal überschritten. Benzin war in zwei Dritteln der Fälle zu teuer.

Wirtschaftsminister Bartenstein muss jetzt endlich aktiv werden, fordert die AK. Heute, Mittwoch, hat die AK die Einberufung der Monitoring-Gruppe verlangt, um Maßnahmen für eine Bezinpreissenkung zu beraten. Leider hat Bartenstein auf die Preisüberschreitungen in den letzten Wochen trotz Einberufung der Monitoring-Gruppe nicht reagiert, kritisiert die AK. Wenn es nicht anders geht, muss Bartenstein durch eine amtliche Preisfestsetzung eine Verbilligung der Benzinpreise herbeiführen, verlangt die AK.

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