Echerer zu Buchpreisbindung: Österreich schadet europäischer Lösung

Europaweite Einbeziehung des Internethandels wird massiv erschwert

Wien/Brüssel (OTS) "Der Vision einer europäischen Buchpreisbindung wurde gestern von der blau-schwarzen Regierung schwerer Schaden zugefügt", kritisiert die Europaabgeordnete der Grünen, MdEP Mercedes Echerer. Jene Länder, die schon eine nationale Buchpreisbindung haben, wie etwa Frankreich, haben auf den Gesetzesentwurf von Deutschland und Österreich gewartet, und darauf gehofft, daß auch der Internet-Handel in die nationale Buchpreisbindung einbezogen wird. Damit wäre eine europaweite Einbeziehung des Internethandels in die Buchpreisbindung wesentlich erleichtert worden, so Echerer.

Während Deutschland den Internethandel in die Buchpreisbindung einbezogen hat, ist Österreich mit der gestrigen Entscheidung ausgeschert und erschwert damit allen anderen europäischen Ländern eine Einbeziehung des Internethandels. "Das Europäische Parlament plant derzeit eine Initiative, um auch europaweit eine rechtliche Absicherung für eine Integration des Internethandels in die nationalen Buchpreisbindungen zu erreichen. Österreich hat diesem europäischen Anliegen mit seiner gestrigen Entscheidung einen Bärendienst erwiesen", zeigt sich Echerer enttäuscht.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB