NÖ Pflegeheime auf modernstem Stand

St.Pölten geht in Betrieb, Pavillon 2 in Mauer fertig

St.Pölten (NLK) - Im Rahmen von zwei Ausbauprogrammen, die insgesamt vier Milliarden Schilling ausmachen, ist ein Großteil der 51 niederösterreichischen Landes-Pensionisten- und Pflegeheime auf modernsten Standard gebracht worden: So sind in letzter Zeit zur Abdeckung des regionalen Pflegebettenbedarfs acht neue Heime errichtet bzw. bestehende Häuser saniert und umstrukturiert worden. In St.Pölten geht im Juni das neue Heim mit 136 Betten, davon 15 Tagespflegeplätzen, in Betrieb. Es handelt sich dabei nach dem Tagespflegeangebot in Wiener Neustadt um das zweite Pilotprojekt dieser Art. Schwerpunkt des teilstationären Angebotes ist es, berufstätige pflegende Angehörige tagsüber zu unterstützen. Das ist ein ergänzendes Angebot zur Kurzzeitpflege, die schon seit Jahren in den NÖ Heimen angeboten wird, um die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Die Investitionskosten betragen etwa 170 Millionen Schilling. Das Heim wurde im Rahmen des ersten Ausbauprogrammes gebaut, das für Neubauten 2,8 Milliarden Schilling vorsah. Mit der Inbetriebnahme ist das erste Ausbauprogramm für die Jahre 1992 bis 1998 abgeschlossen.

Ein weiteres Projekt ist der Pavillon 2 des Landes-Pensionisten-und Pflegeheimes in Mauer, der ebenfalls in diesen Tagen bezogen wird. Die Generalsanierung ist Auswirkung der Umsetzung des NÖ Psychiatrieplanes und der damit verbundenen Neustrukturierung der Landesnervenklinik Mauer. Pavillon 2 wurde mit Kosten von 80 Millionen Schilling generalsaniert. In wenigen Tagen werden dort 50 Menschen mit besonderen Bedürfnissen modernste Betreuungsmöglichkeiten vorfinden. Schwerpunkt ist die Intensivbetreuung.
Ende des Jahres werden außerdem die Heime in Schrems und in Klosterneuburg fertig gestellt. Die alten Heime in beiden Gemeinden entsprachen nicht mehr den Anforderungen. Die Projekte werden im Rahmen des zweiten Ausbauprogrammes realisiert, das bis 2003 läuft und 1,4 Milliarden Schilling vorsieht.

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