Lichtenberger: Keine Streckung der Ökopunkte-Reduktion auf drei Jahre

Transit muß sich auf unbedingt notwendige Fahrten beschränken

Wien (OTS) "Der Vorschlag der EU-Kommission die Reduzierung der Ökopunkte auf drei Jahre zu 'strecken', widerspricht den Vorgaben des Transit-Vertrages. Das hat sogar die Rechtsabteilung der EU-Kommission festgestellt. Die Grünen fordern daher, daß die Reduktion der Ökopunkte vertragskonform im Jahr 2000 stattzufinden hat", so die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger. Da schon zwei Tranchen der Ökopunkte schon vollständig und ohne Reduktion ausgegeben worden sind, ist nicht die Schuld der Bewohner entlang der Transitrouten.

Daß die gesamte Reduktion im Herbst stattzufinden hat, bringt natürlich die internationale Verkehrslobby unter Druck. Aus Sicht der Grünen wäre es aber eine gute Gelegenheit, in diesem Zeitraum den Transitverkehr auf die unbedingt notwendigen Fahrten wie etwa verderbliche Güter zu beschränken. "Wenn eine Zeit lang einmal kein Müll von Deutschland nach Italien verschoben wird und Halbfertigprodukte auf der Bahn transportiert werden, müßte man auch mit der reduzierten Anzahl an Ökopunkten das Auslangen finden", so Lichtenberger.

Die Mitglieder des Transitausschusses und der EU-Verkehrskommission haben noch eine Woche Zeit, eine vertragskonforme Lösung zu erarbeiten. "Das ist möglich und im Interesse der Bevölkerung auch dringend notwendig", so Lichtenberger abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/OTS