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Haselsteiner kritisiert Klestil

Der Bauindustrielle Hans-Peter Haselsteiner bezeichnet den Bundespräsidenten als "eitel und karrierebewusst".

Wien (OTS)
Im trend-Interview holt der Bauindustrielle und LIF-Politiker Hans-Peter Haselsteiner zum Rundumschlag aus. Den neuen ÖIAG-Aufsichtsrat bezeichnet er wegen der persönlichen Nähe einiger Mitglieder zu FPÖ-Mandatar Thomas Prinzhorn für "doppelt bedenklich".
Die schwarz-blaue Koalition läuft laut Haselsteiner Gefahr, die eigene Klientel von den Reformbemühungen auszusparen: "Die Regierung wird sich hüten müssen, auf einem Auge blind zu sein. Dieses Auge ist das schwarze."
FP-Obfrau Susanne Riess-Passer hält Haselsteiner für gut geschult, aber inhaltlich schwach. Sie schütte Worte aus, "als würde man einen Kübel ausschütten."
Dem Bundespräsidenten nimmt Haselsteiner nach wie vor seine Rolle bei der Regierungsbildung übel. Es sei untragbar, dass Klestil eine Regierung angelobt habe, die nicht sein Vertrauen genieße, und dieses Misstrauen dann auch noch öffentlich kundgetan habe. Haselsteiner wörtlich: "Ich halte Herrn Dr. Klestil für einen eitlen, karrierebewussten Menschen. Er hat, um seine Karriere nicht zu gefährden, viele Grundsätze verletzt, die für Liberale wichtig sind - etwa Geradlinigkeit, Konsequenz, Berechenbarkeit, Verlässlichkeit."

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