Kollross: Prokop soll Parteipolitik im Interesse der Betroffenen Zivildiener hintanstellen!

Der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend NÖ, Andreas Kollross, kritisiert die Reaktion von Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop auf die von der SJ NÖ aufgezeigte Verdienstproblematik für Zivildiener.

"Die betroffenen Zivildiener müssen sich dank Innenminister Strasser ab 1. Juni
2000 von öS 43,- am Tag ernähren. Es geht darum die daraus entstehenden
sozialen Notfälle nach Möglichkeit auf Landesebene zu verhindern. Prokop soll
ihre Energien für die Entwicklung sinnvoller Hilfsansätze verwenden, und sich die billige parteipolitische Polemik gegen die SPÖ NÖ sparen", stellt Kollross fest.

Mit keiner Silbe hat bis dato der Landesparteivorsitzende der SPÖ NÖ zu der
Thematik Stellung bezogen. Diesen jetzt in die Diskussion einzubringen, zeigt
deutlich auf, dass Parteipolitik vor Sachpolitik gestellt wird.

Durch das von der Regierung beschlossene "Belastungspaket für Zivildiener"
erhöhen sich die Wartezeiten auf mehrere Jahre. Es ist davon auszugehen, dass
viele Jugendliche in dieser Zeit bereits einen eigenen Hausstand gründen.
"Arrogant drüber fahren bringt in diesem Fall nichts Frau Prokop. Es ist ihre
Aufgabe finanziellen Schaden von den Betroffenen und vom Land Niederösterreich
abzuwenden", so der Landesvorsitzende wörtlich.

Man kann durchaus davon ausgehen, dass durch die "Strasser Zivildienstzertrümmerung" das NÖ Sozialhilfegesetz, genau in jenem Bereichen,
die von Prokop als theoretisch bezeichnet wurden, rasant Praxis werden.

Abschließend wehrt sich Kollross gegen den Sarkasmus, wonach angeblich die
Sozialdemokratie den Jugendlichen eine Hypothek auflegen will. "Frau Prokop ihr
Parteikollege Strasser ist der Architekt dieses "unsozialen Zerschlagungsprojektes", und dafür verantwortlich, dass junge Menschen in die
Schuldenfalle getrieben werden. Das ist die wirkliche Unverantwortlichkeit! Richten Sie deshalb ihren Appell und Protest an die Adresse ihres Parteikollegen.
(schluss)

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