Zierler: Skandalöse Bonzengehälter bei den Kassen

Zahlen bestätigen vorhandenes Einsparungspotential

Wien, 2000-05-23 (fpd) - Als symptomatisch bezeichnete heute die freiheitliche Generalsekretärin Theresia Zierler die Finanzgebarung der Krankenkassen. ****

"Die vielen kleinen Angestellten verdienen wohl kaum 50.000 Schilling netto im Monat", erklärte Zierler. "Einige wenige aber zocken auf deren und auf Kosten der Beitragszahler ab. Das ist brutalste Umverteilung von unten nach oben." Wörtlich sprach Zierler von "skandalösen Bonzengehältern". Diese Zahlen würden auch das vorhandene Einsparungspotential bestätigen.

"Statt an einer sozial verträglichen Sanierung des österreichischen Gesundheitssystems mitzuarbeiten, versuchen die Krankenkassen nach wie vor, ihre Pfründe und Privilegien zu sichern. Bereits 1996 haben die Sozialdemokraten erkennen lassen, wie sie die Kassen sanieren, und zwar nicht durch Einsparungen, sondern durch eine Erhöhung der Pensionistenbeiträge und durch Leistungsreduktion. Die Betriebsräte, die jetzt gegen die Regierung mobil machen, sollten einmal vor der eigenen Tür kehren und gemeinsam mit der Regierung gegen diese Privilegien weniger vorgehen. Das wäre sozial und im Interesse der Beitragszahler", schloß Zierler. (Schluß)

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