Brauner: Aktion Scharf gegen illegale Verkaufsstände in Wien

Marktamt kontrolliert heuer Spargel-, Erdbeer- und Marillenverkauf

Wien, OTS "Saisonal bedingt beobachten wir die Zunahme von illegalen Verkaufsständen auf den Ausfallstraßen Wiens, wo ohne Bewilligungen Gemüse wie Spargel, Erdbeeren oder Marillen feilgeboten wird," bestätigt die Konsumentenstadträtin Mag. Renate Brauner die Sorge der Wiener Wirtschaft vor der unlauteren Konkurrenz. Dadurch entstünden den Märkten und dem Einzelhandel hohe Einnahmenverluste. Sie kündigte in den nächsten Wochen verstärkte Kontrollen des Wiener Marktamtes gegen die
grassierenden Illegalen an. "Es ist nicht akzeptabel, dass
Betriebe, die Standmieten und Abgaben zahlen und Auflagen
einhalten müssen, so benachteiligt werden."

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Ständen, die auf öffentlichem Grund stehen und solchen auf privatem Grund. Auf öffentlichen Grund seien derzeit rund 40 Bewilligungen, zur Hälfte von Landwirten und zur Hälfte von Gewerbetreibenden, in Kraft. Von den Neuansuchen wurden bisher nur wenige bewilligt, um den Markt nicht zu übersättigen, wie Brauner betont. Auf der anderen Seite schätzen ExpertInnen, dass derzeit ca. 50 Verkaufsstände auf Privatgrund, hauptsächlich bei Tankstellen und Supermärkten, nach der Straßenverkehrsordnung genehmigt sind.

Im Kampf gegen die zahlreichen illegalen Stände war die Behörde auch bisher aktiv: Allein im Jahr 1999 nahmen die LebensmittelpolizistInnen 300 Kontrollen vor, in 150 Fällen wurden Anzeigen erstattet. Im Wiederholungsfall drohen den Sündern Verwaltungsstrafen bis zu 15.000 Schilling. Und gerade in den kommenden Wochen will Brauner verstärkt gegen Illegale vorgehen. (Schluss) wb

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