Wirtschaftskammer begrüßt bilaterales Abkommen der EU mit China

Die österreichischen Exporteure werden zu den Gewinnern der abgeschlossenen Verhandlungen gehören

Wien (PWK) - Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt die Einigung über das bilaterale Abkommen der EU mit China anlässlich des Beitritts zur WTO. Die EU konnte sich mit ihren Forderungen nach joint-venture Beteiligungen über 49% im Telekommunikationsbereich und über 50% bei Banken und Versicherungen zwar nicht durchsetzen. Für die Zustimmung zum Abkommen musste China jedoch viele Zugeständnisse auf anderen Gebieten machen. "Es sind noch nicht alle Details bekannt, aber die österreichischen Exporteure werden zu den Gewinnern der abgeschlossenen Verhandlungen gehören", freut sich Günther Graf, Leiter der integrations- und handelspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich. Graf rechnet damit, dass sich die allgemeine Rechtssicherheit zugunsten österreichischer Firmen in China erhöht.

Der Handelsdelegierte Österreichs in Peking, Ernst Laschan, bestätigt dies und führt weiter aus, dass Zollsenkungen zwischen 8 und 10 % für ungefähr 150 Produkte, darunter für Textilien, Bekleidung, Schuhe, Lederwaren, Glas- und keramische Waren, Kosmetika, Wein und Spirituosen, vorgesehen sind. Die österreichische Wirtschaft sehe ihre Chancen vor allem bei landwirtschaftlichen Produkten und Nahrungsmitteln, Chemikalien, Pharmazeutika sowie Maschinen und Anlagen wie z.B. im metallurgischen Bereich, der Holzbearbeitung sowie in den Bereichen wassersparende Anlagen, Transport, Energie, Rohstoffe, Umweltschutz und Hochtechnologien. "Außerdem erwarten wir uns positive Auswirkungen auf die Automobil-Zulieferindustrie", schließt Laschan. (MH)

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