Getränkesteuer-Ersatz: "Abrundungs-Gespräche" angelaufen

Lösungen für Pauschalleistungen und EDV-Umstellung vorrangig

Wien(PWK) Erste Gespräche über die Anpassung der jüngst vom Parlament beschlossenen Ersatzlösung für die Getränkesteuer wurden heute, Montag, nachmittag, unter Federführung der Bundessektion Tourismus im Finanzministerium aufgenommen. Wegen der vielen noch offenen Fragen und der überaus kurzen Umsetzungsfrist bis zum Inkrafttreten der Getränkesteuer-Ersatzregelung am 1. Juni 2000 werden in den nächsten Tagen noch weitere Verhandlungsrunden folgen, um die jetzt angebahnten Anpassungen zu finalisieren, kündigte Bundessektionsobmann Komm.Rat Hansjörg Kröll an.

"Die Branche steht derzeit vor einer Reihe unlösbarer Probleme. Es müssen daher die von der Politik versprochenen Entschärfungen möglichst rasch konkretisiert werden", betonte Kröll. Die Regelung stosse nach wie vor in der gesamten Branche auf Ablehnung und Unmut. Wichtig seien beispielsweise vernünftige Regelungen für Frühstücke im Rahmen von Gesamtleistungen, wie zB. Nächtigung mit Frühstück, sowie akzeptable Übergangsbestimmungen für den administrativen Bereich. Dies betrifft vor allem die in so kurzer Frist nicht durchführbare Umstellung der Standard-EDV-Geräte, die durch drei Steuersätze (Nächtigung 10 Prozent, Speisen 14 und Kaffee 20 Prozent) völlig überfordert sind.

Die Gespräche, so Bundessektionsgeschäftsführer Michael Raffling, verliefen in einer durchaus konstruktiven Atmosphäre. Die Delegation des Finanzministeriums stand unter Leitung von Sektionschef Wolfgang Nolz. (HP)

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