Raschhofer: Belgien sollte nicht Österreich denunzieren, sondern neuerlichen Lebensmittelskandal aufklären

Freiheitliche fordern einheitliche Lebensmittelkennzeichnung

Brüssel, 2000-05-22 (fpd) - Erst vor elf Monaten war die Öffentlichkeit mit dem belgischen Dioxin Skandal konfrontiert. "Untersuchungskommissionen wurden eingesetzt, so etwas sollte nie wieder vorkommen, versprach uns Belgien damals. Heute werden wir von der Realität eingeholt", so die freiheitliche Delegationsleiterin Daniela Raschhofer zum neuerlichen belgischen Futtermittelskandal.

"Ich erwarte mir, daß unverzüglich Schritte eingeleitet werden, die betroffenen Produkte vom Markt zu nehmen, bevor sie in die Nahrungskette gelangen", betonte Raschhofer.Dieser Vorfall bestätige einmal mehr die Wichtigkeit des Themas Lebensmittelsicherheit, das noch diese Woche im EU-Parlament diskutiert werden solle. Raschhofer kündigte an, sich in diesem Zusammenhang für eine europaweite einheitliche Lebensmittelkennzeichnung und verstärkte Kontrollen einzusetzen.

"Es kann und darf nicht sein, daß die bisherigen Skandale ohne Folgen bleiben. Wie dieser Fall deutlich zeigt, sind die Kontrollen und Maßnahmen ineffizient und greifen nicht. Belgien sollte sich im Interesse der Gesundheit der europäischen Bürger um die ernsten Probleme kümmern, anstatt seine Energie auf die Denunzierung Österreichs und Boykottaufrufe zu verschwenden," so Raschhofer abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC