Industrie: Nachhaltige Entwicklung als Unternehmensziel

Acht Einreichungen zu den "European Awards for the Environment 2000"

Wien (PWK) - Unternehmensstrategien und Technologien der Industrie zur nachhaltigen Entwicklung bilden einen Schwerpunkt der europäischen wie auch der österreichischen Umweltpolitik. Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung, also die integrierte Betrachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Ansprüche, stellt für viele heimische Industrieunternehmen eine interessante Herausforderung dar. Kein Wunder - liefert doch das Ziel der "Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und der langfristigen Sicherstellung des Unternehmenswachstums bei Erreichung hoher Sozial- und Umweltstandards" in den Betrieben wichtige Impulse zu technischen Innovationen und Effizienzsteigerungen bei der Schaffung neuer, umweltfreundlicher Produkte.

Die Betrachtung des gesamten Produktlebenszyklusses zeigt vielen Unternehmen ihre Möglichkeiten auf, aktiv Einfluss auf ihre Lieferanten und Kunden auszuüben und so umweltaktive Strategien in der gesamten Kette zu verankern. Der Dialog mit Geschäftspartnern sowie der Einsatz von Mess- und Berichtsverfahren zur Fortschrittsbeobachtung bilden weitere wichtige Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Bei den von der Umwelt-Generaldirektion der Europäischen Kommission ausgeschriebenen "European Awards for the Environment 2000" werden rund 150 Projekte aus allen Mitgliedsstaaten eingereicht, acht davon kommen aus Österreich. Es sind dies Sieger bzw. Anerkennungen der von der Bundessektion Industrie der Wirtschaftskammer Österreich ausgeschriebenen "Umweltpreise der österreichischen Industrie" aus den Jahren 1998 und 1999, und zwar:

+ BMW Motoren (Steyr, OÖ): "Ersatz des elektrochemischen Entgratverfahrens in der mechanischen Fertigung"
+ GreenOneTec (Ebenthal, KTN): "Greenheat Vollflächenabsorber"
+ Lenzing Lyocell (Heiligenkreuz, BGLD): "Das Lenzing Lyocell Projekt - Europas Eintritt in ein neues Zeitalter der großtechnischen Zellulosefaserherstellung"
+ Poloplast (Leonding, OÖ): "Polo-Eco-Plus - das Kanalrohr der Zukunft aus Polypropylen"
+ Rembrandtin (Wien): "Generalmanagementsystem nach ISO 14001, EMAS und Responsible Care"
+ Rädler (Wien): "CD-Rom zur Berechnung von Energie- und Leistungsverlusten in Wärmetauschern"
+ Triumph International (Wr. Neustadt, NÖ): "Umweltpolitik aktiv!" + VAE (Zeltweg, STMK): "Ressourcenschonung und Emissionsminderung"

Die Bewertung der Einreichungen zu den "European Awards for Environment 2000" erfolgt durch eine Jury von europaweit anerkannten Experten. Die Preise werden am 5. Dezember in Brüssel vergeben. (hp)

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