LICHTENBERGER fordert Landeshauptleute zu gemeinsamer Rettungsaktion für Nebenbahnen auf

Grüne kündigen für kommende Woche Protestaktionen gegen

Einstellung an

Wien (OTS) Die Grünen appellieren an die Landeshauptleute, sich gemeinsam mit den betroffenen Bürgermeistern und den Grünen an einer Rettungsaktion für die durch ÖBB-Pläne von Einstellung bedrohten Nebenbahnen zu beteiligen. "Die von der Regierung geduldete und von der ÖBB angekündigte Stillegung der Nebenbahnstrecken wäre der Anfang vom Ende des öffentlichen Nahverkehrs in zahlreichen österreichischen Regionen. Viele Gemeinden und Gebiete etwa rund um die Mariazieller-, die Pinzgauer- oder die Schneebergbahn hätten neben irreversiblen umweltpolitischen Folgen auch schwerwiegende Konsequenzen für den Tourismus zu tragen", begründet die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger ihre Initiative.

Um die Einstellung noch zu verhindern, müsse rasch eine gemeinsame und parteiübergreifende Allianz für den Erhalt und Ausbau der Nebenbahnen gebildet werden, so Lichtenberger. Die gemeinsame Plattform mit betroffenen Landeshauptleuten und Bürgermeistern soll nach Ansicht der Grünen konkrete Vorschläge für den Ausbau und die Attraktivierung der Nebenbahnen erarbeiten und von der Regierung eine fünfjährige Bestandsgarantie einfordern.

Lichtenberger will zu diesem Zweck in den nächsten Tagen u.a. mit den Landeshauptleuten von Niederösterreich, Steiermark, Burgenland, Oberösterreich und Tirol direkt Kontakt aufnehmen und Möglichkeiten für eine gemeinsame Vorgangsweise ausloten. "Zentrales Kriterium muß eine breit angelegte Bürgerbeteiligung sein, die die jeweils betroffenen Tourismus- und Pendlervertreter, Schüler, Senioren sowie regionale Wirtschaftsunternehmen einbezieht", so Lichtenberger.

Ab der kommenden Woche wollen die Grünen zur Untermauerung ihrer Forderung die ersten konkreten Protestaktionen in Zügen und auf Bahnhöfen abhalten. Hauptbestandteil der Aktivitäten ist eine breit angelegte, österreichweite Unterschriftenaktion. "Wir werden uns zu Beginn auf die Hauptstrecken im Bahnverkehr konzentrieren. Damit soll aufgezeigt werden, daß auch diese von der Einstellung der Nebenbahnen, die eine wichtige Zubringer-Funktion erfüllen, negativ betroffen wären. Neben der Möglichkeit, direkt in den Zügen sowie auf Infoständen an Bahnhöfen zu unterschreiben, werden wir auch eine Hotline einrichten, bei der Unterschriftenlisten direkt bestellt werden können", so Lichtenberger.

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