Straßenbau/S 18/Gorbach

S 18 - von Überrumpelungstaktik keine Spur LSth. Gorbach: Entscheidungsfindung bereits abgeschlossen

Bregenz (VLK) - Von einer Überrumpelungstaktik könne keine
Rede sein, zeigt Straßenbaureferent Landesstatthalter Hubert Gorbach kein Verständnis für die Kritik des Umweltforums.
Nach zahllosen Diskussionen und Informationsveranstaltungen
sowie einem Auflageverfahren wurde die politische
Entscheidung für den Bau der S 18 schon vor Jahren gefällt. Aufgrund der seit 1997 vorliegenden Trassenverordnung bestehe
nach dem Bundesstraßengesetz sogar der gesetzliche Auftrag
zum Bau dieser Entlastungsstraße. ****

"Die Kritiker befinden sich im Irrtum, wenn sie glauben,
mit der Auspflockung werde der Zweck einer neuerlichen
Diskussion des Projektes in der Öffentlichkeit verfolgt", so Gorbach. Es handle sich dabei ausschließlich um eine
Vorschreibung der Behörde im Rahmen des
Bewilligungsverfahrens. Die Bevölkerung war durch unzählige Diskussionen und besonders durch das Auflageverfahren in die Entscheidung mit eingebunden. Damals konnte jedermann
Einsicht in die Unterlagen nehmen, Stellungnahmen abgeben und
Fragen stellen. Nunmehr gehe es rein um die behördliche
Abwicklung, in deren Verlauf die Sachverständigen und Behördenvertreter am Zug sind.

Die politische Richtung in Sachen S 18 ist mit dem Verkehrskonzept 1992 eindeutig festgeschrieben, in welchem
der Bau dieser Entlastungsstraße als Ziel vorgegeben wurde.
Wer glaube, nun das Rad der Zeit zehn Jahre zurückdrehen und neuerlich in die Phase der Grundsatzdiskussionen eintreten zu können, verkenne die Lage. "Unter welchen Auflagen der Bau
der S 18 erfolgen kann, wird das anhängige Behördenverfahren zeigen", schließt Gorbach.
(ke/gw,nvl)

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