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Heimische Biomasse in heimischen Öfen verbrennen BILD Weitere Effizienzsteigerung der Biomasseförderung in Vorarlberg

Mäder (VLK) - Da die Richtlinien des Vorarlberger Schwerpunktprogrammes Biomasse heuer auslaufen, hat die Landesregierung vor dem Beschluss neuer Förderrichtlinien
eine Evaluierung in Auftrag gegeben. In Mäder stellten heute, Freitag, Landesrat Erich Schwärzler und Professor Reinhard
Haas vom Institut für Energiewirtschaft der TU Wien die
Ergebnisse der Untersuchung vor. "Unser Anliegen und Ziel ist
es, dass heimische Biomasse in heimischen Öfen verbrannt
wird", sagte Schwärzler. ****

Seit Bestehen der Förderung wurden für 1455 Biomasse-
Anlagen etwa 30 Millionen Schilling (2,18 Millionen Euro) ausbezahlt. Das getätigte Investitionsvolumen beträgt 233 Millionen Schilling (16,93 Millionen Euro). Ein CO2-Ausstoß
von gut acht Tonnen pro Jahr konnte durch diese Anlagen
eingespart werden.

Grundsätzlich sei das Vorarlberger Biomasse-Programm sehr positiv zu bewerten, betonte Professor Haas: "Die Mittel
werden effizient eingesetzt und der administrative Aufwand
ist gering." Zur weiteren Effizienzsteigerung des
Förderprogrammes empfiehlt er, die Energieberatung an den
Beginn der Förderungsabwicklung zu stellen, damit der Kunde bestmöglich über notwendige Dimensionierung und Kosten der
Anlage informiert werden kann. Weiters schlägt Haas
Schulungen für Installateure sowie für die Betreiber von Biomasse-Anlagen vor, die zertifizierten Installateure sollen
in einem eigenen Verzeichnis aufgelistet werden. Und um den
Bereich der Mehrfamilienhäuser stärker für die Biomasse zu gewinnen, sollen zusätzliche Anreize geboten werden, indem an
die Stelle des Sockelbetrages eine mit der Zahl der
mitversorgten Wohneinheiten steigende Förderung ausbezahlt
wird.

Landesrat Schwärzler sieht in diesen Empfehlungen eine maßgebliche Grundlage für die Zukunft der Vorarlberger Biomasseförderung. In den neuen Förderrichtlinien sollen sie entsprechend umgesetzt werden.
(gw/dig,nvl)

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