Muzik: Erwin Pröll gesteht jahrzehntelange Versäumnisse in der NÖ Verkehrspolitik

Kein herumlamentieren, sondern hartes Auftreten gegenüber dem Bund gefordert

St. Pölten, (SPI) - "LH Erwin Prölls heutiges Eingeständnis über jahrzehntelange Versäumnisse im Bereich der Verkehrspolitik in Niederösterreich bestätigt die mittlerweile ebenso langen Bemühungen NÖ Sozialdemokraten, die Verantwortlichen der ÖVP endlich wachzurütteln. Nicht erst seit dem Fall des Eisernen Vorhangs, sondern bereits seit Jahrzenten dämmert die Verkehrspolitik in NÖ in einem Dornröschenschlaf dahin. Kein ÖVP-Verantwortlicher, auch nicht Landesverkehrsreferent Pröll, hat es geschafft, wichtige Ausbauvorhaben in der Infrastruktur, sowohl bei der Bahn, als auch bei der Straße, voranzutreiben", kommentiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik, heutige Aussagen von Pröll im Rahmen eines Pressegespräches mit VP-Finanzstaatssekretär Finz.****

"Ein "Aufhol-Problem" ergibt sich nämlich erst dann, wenn jahrelang verabsäumt wurde, die notwendigen Ausbauschritte zu setzen. NÖ hat demnach viel eher ein "Versäumnisproblem", welches sicher nicht im nächsten Jahrzehnt aufzuholen ist", so Muzik weiter. In Sachen Interessendurchsetzung beim Bund stellt Muzik Pröll ein schlechtes Zeugnis aus. Muzik: "Wo blieben heute die Proteste gegen die Streichung von rund 3 Milliarden Schilling beim Straßenausbau, was gleichbedeutend ist mit der Streichung der Nordautobahn oder der Wiener Nordostumfahrung? Wo blieben Prölls Proteste gegen den schleppend vorangehenden Ausbau der Westautobahn sowie der Südautobahn, wo waren die harten Worte gegen die Streichungen im Bereich der Schieneninfrastruktur? Landesverkehrsreferent Erwin Pröll soll sein zartes herumlamentieren lassen und endlich die notwendigen Ausbauvorhaben für NÖ umsetzen. Harte Worte sind gefragt, keine parteipolitischen Streicheleinheiten."

Positiv äußerst sich Muzik über den Vorstoß von Staatssekretär Finz, beim Straßen- und Schienenausbau nach neuen Finanzierungsmodellen zu suchen. "Dies tut die SPÖ-NÖ bereits seit Jahren - anzuführen wäre die "Verkehrsanleihe" -, sie dringt aber bei einer ÖVP, die zwar jeden landwirtschaftlichen Güterweg asphaltiert, die Westautobahn aber zur "Wüstenpiste" verkommen läßt, nicht durch", so Muzik. (Schluss) fa

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