VAN DER BELLEN: VERSCHÄRFTE MASSNAHMEN GEGEN ALK-RASER Grüne: Lobenswerte Initiative Strasser - Privatwaffenverbot nicht vergessen - sicheres Österreich zum Ziel

Wien (OTS) Der Bundessprecher der Grünen, Prof. Alexander Van der Bellen fordert verschärfte Massnahmen gegen Alkohol am
Steuer und die Einführung eines Privatwaffenverbotes.
"Der jüngsten Unfälle von alkoholisierten Rasern haben gezeigt, dass die Senkung des Promillewertes alleine nicht genügt. 0,5 Promille muss auch kontrolliert werden, wie dies die Grünen bei der Beschlussfassung, die die ÖVP so lange verhindert hatte, einforderte. Jetzt rächt es sich, dass die ÖVP so lange gegen die Einführung des Punkteführerscheines im Parlament opponiert hatte", meint Van der Bellen, der begrüßt, dass Innnenminister Strasser nun die Gesetzeslage endlich verschärfen will. "Der Blutzoll auf Österreichs Strassen ist zu hoch. Immer wieder sind vor allem Kinder die Opfer. Minister Strasser muss daher rasch handeln, das ist vor dem Sommer möglich", fordert Bundessprecher Van der Bellen.
In diesem Zusammenhang erinnert Van der Bellen, dass noch immer keine Initiativen in Richtung eines Privatwaffenverbotes vorliegen. "Österreich muss sicherer werden, auf den Strassen und in den privaten Haushalten. Der Privatwaffenbesitz ist in Österreich enorm hoch und der Blutzoll ebenso. Die aufgerüsteten Haushalte stellen eine latente Sicherheitsgefahr dar. Alkoholisierte Raser und Privatwaffen in Haushalten müssen daher Ziel einer neuen Sicherheitsoffensive für Österreich werden. Letztlich kann bei gutem Willen, Einsicht und Vernunft der Entscheidungsträger ein Privatwaffenverbot - mit Ausnahmen für Jäger, Sportvereine und Sicherheitsdienste - rasch Wirklichkeit werden. Die Gesetzgebung soll vorausschauend sein und nicht nur auf Grund grausamer Anlässe einsetzen. Anlassgesetzgebung ist immer mit Mängeln behaftet. Eine präventive Gesetzgebung im Interesse der Sicherheit Österreichs kann den Alkohol hinter dem Lenkrad ebenso verpannen, wie die gefährlichen Waffen aus den Kleiderkästen", fordert Van der Bellen, der bedauert, hin-sichtlich eines Waffenverbotes vom Innenminister noch kein
Wort vernommen zu haben.

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