Neues Zuhause für UNIQA - BILD (web)

Architekturwettbewerb entschieden - Heinz Neumann auf Platz 1 gereiht

Wien (OTS) - Die UNIQA Versicherungen AG ( http://www.uniqa.at ) wird am Standort Aspernbrückengasse/Untere Donaustraße ihre neue Konzernzentrale errichten. Für dieses Projekt wurde 1999 ein geladener Wettbewerb ausgeschrieben. Acht renommierte Architekten aus Europa nahmen daran teil.

Aufgrund der Lage nahe der Wiener Ringstraße und der städtebaulich wichtigen Sichtbeziehung Franz-Josefs-Kai und Vordere Zollamtstraße ist eine sensible Einbindung in die bestehende Struktur wesentlich. Durch den Neubau ergibt sich auch die Möglichkeit eine attraktive Anbindung der Wiener Innenstadt an den historisch bedeutenden Bereich der Praterstraße wieder zu erlangen.

Weitere Vorgabe für die Wettbewerbsteilnehmer war, dass das neue Gebäude jedenfalls die zukunftsorientierte Grundhaltung des Bauherren ausdrücken soll und neben der formalen Ausbildung auch sämtliche technische Einrichtungen zu enthalten hat, um heutigen und zukünftigen Anforderungen an Ökologie und Ökonomie gerecht zu werden. Eine weitere grundsätzliche Forderung an die Architekten war, bei der Innengestaltung ein hohes Maß an Flexibilität zu berücksichtigen, um für die zukünftigen rasanten Entwicklungen im Bereich der Büroorganisation bzw. Telekommunikation gerüstet zu sein.

Erste Juryrunde In einer ersten Juryrunde wurden die Projekte von Dietmar Feichtiger und Heinz Neumann an die beiden ersten Plätze gereiht. Gleichzeitig erging der Auftrag zur Überarbeitung.

Die Entscheidung In der zweiten Juyrunde Ende April 2000 wurde nunmehr von den Jurymitgliedern mehrheitlich für das Projekt von Heinz Neumann votiert. Hervorgehoben wurde dabei die einzigartige und erkennbar ablesbare Form. Durch den baulichen " Solitär" an der Ecke Asperbrückenstraße/Untere Donaustraße wird ein "Gelenk" erzeugt, sodass eine hervorragende Anbindung vom 1. in den 2. Bezirk entsteht. Die spezielle Grundrissgestaltung zeigt eine hohe Raumökonomie und kommt besonders dem Wunsch nach Flexibilität entgegen.

Das Bauvolumen (inkl. 4 UG):
Bruttogeschossfläche: 32866 m2 / Nettogeschossfläche: 21.126m2 / Bruttorauminhalt: 125,765 m3

4 Geschosse und ein Zwischengeschoss unter Terrain / 21 Geschosse über Terrain

Bauhöhe: ca. 75 m

Zeitplan: Ab Juni 2000 + Beginn der Behördengenehmigungen / Geplanter Baubeginn + 2001

Heinz Neumann: UNIQA Projekt - ein visueller Schwerpunkt in der Donaukanal- Silhouette

Zielsetzung des Entwurfes war die Schaffung eines visuellen Schwerpunktes als zukünftiges Wahrzeichen an der Donaukanal-Silhouette. Silhouette, das heißt die Konzentrierung des gesamten Raumprogrammes auf das Teilgebiet 1, also den Bereich Ecke Untere Donaustraße/Asperbrückengasse/Ferdinandstraße. Die Wahl eines ellipsenförmigen Hochhausgrundrisses ermöglicht auf diesem städtebaulich sensiblen Platz einen Rundumblick von den einzelnen Geschossen auf ganz Wien.

Die Ellipse öffnet sich mit zunehmender Höhe und lässt somit den Außenraum zum Innenraum und den Innenraum zum Außenraum werden. Die mit der Öffnung verbundene Drehung bestreicht alle wichtigen Punkte des gegenüber liegenden Donauufers (Einmündung des Wienflusses Urania) und endet in ihrer Richtung exakt in der Ringachse. Die gewählte Neigung des sich öffnenden Baukörpers ermöglicht in den unteren Bereichen optimale Lichteinfallsverhältnisse und die notwendige Distanz zur bestehenden Verbauung.

Die sehr offene Gestaltung der Erdgeschosszone schafft einen großzügigen Platz als Erweiterung der städtbaulichen Enge an der Kreuzung Untere Donaustraße + Aspernbrückengasse.

Das Foyer ist großzügig verglast und sein Innenraum nimmt Anteil am Geschehen des umliegenden Stadtraumes. Die Grenzen zwischen Innenraum und Außenraum verlaufen fließend.

Die Fassade des Bestandsobjektes zum Donaukanal wird saniert. Eine vorgehängte Glashaut als Lärmschutz (Verbesserung der Raumqualität) bildet den architektonischen Zusammenschluss des Gesamtkomplexes.

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