Einspeisetarife und Ökostrommarkt jetzt!

Bundesverband Erneuerbare Energie (bvee) bringt Stellungnahme zur ElWOG-Begutachtung ein

Wien (OTS) - Der bvee, der Wirtschaftsverband für die nachhaltige Energiezukunft, appelliert nochmals an Regierung, Sozialpartner und Parteien, im neuen Stromgesetz eine klare Weichenstellung für Energie aus Sonne, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse zu verankern. Kernpunkte sind hohe Mindest-Einspeisetarife und die Umsetzung des Ökostrom-Markts.

Aus Anlaß des heutigen Endes der Begutachtungsfrist für den Entwurf des neuen ElWOG ("Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz") übergibt der bvee seine Stellungnahme an das BMWA. Er verweist gleichzeitig auf den kürzlich veröffentlichten Richtlinien-Vorschlag der EU-Kommission, der für Österreich eine deutliche Steigerung der Stromerzeugung aus dezentralen Erneuerbaren (inklusive Kleinwasserkraft) bis 2010 um 10,4 Prozentpunkte vorsieht.

Die wesentlichen Forderungen, die von allen Verbänden der Erneuerbaren Energie getragen werden, sind:

Mindest-Einspeisepreise: Netzbetreiber müssen weiterhin verpflichtet sein, Ökostrom abzunehmen und fair zu bezahlen. Der Mindestpreis für Ökostrom muß auf dem Niveau der engagiertesten österreichischen Bundesländer liegen.

Ökostrom-Markt: Ökostrom muß von den Durchleitungs- und Netzgebühren befreit werden, um das Recht des Konsumenten, Ökostrom von unabhängigen Erzeugern zu kaufen, erschwinglich zu machen.

Umfassende Kennzeichnung: Jeder Konsument soll auf seiner Rechnung lesen, wieviel Ökostrom und wieviel Atomstrom er monatlich mitkauft. Klimaschutz und Anti-Atompolitik müssen explizite Ziele des Gesetzes sein.

"Unsere Mitbewerber in Deutschland, der Schweiz oder Dänemark haben einen soliden Heimmarkt. Wenn dieses Gesetz nicht auch für Österreichs Wirtschaft im Sektor Erneuerbare Energie eine stabile heimische Basis schafft, werden wir den Anschluß verpassen", appelliert Ulfert Höhne, Geschäftsführer der bvee.

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