Vierte Ladies Night gegen Rassismus und Sexismus

Integrationsfonds gewinnt Europaparlament Präsidentin für Ehrenschutz

Wien, (OTS) Am Samstag, dem 20. Mai geht ab 22 Uhr im technischen Museum die vierte vom Verein Echo veranstaltete Ladies Night über die Bühne. Bei Ladies Night geht es vor allem darum, dass die Mädchen der zweiten Generation ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus sowie Sexismus und für Gleichberechtigung und Gleichbehandlung in der Gesellschaft setzen wollen. Höhepunkt der Ladies Night ist eine Modeschau als modischer und politischer Rückblick auf die Entwicklung der Frau mit Mädchen aus der zweiten Generation und prominenten Frauen aus Politik, Kunst und Sport.
Mit dabei sind unter anderem Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner, Bundesministerin a.d. Mag. Barbara Prammer, GA Landtagsabgeordnete Maria Vassilakou, die Klubobfrau des Liberalen Forums Wien Gabriele Hecht, sowie Timna Brauer, Marianne Mendt und der "Nordrand" Star Edita Malovcic.

Seitner: Jugendliche der zweiten Generation als BotschafterInnen des anderen Wiens in Europa

Kooperationspartner von Echo bei dieser vierten Ladies Night ist der Wiener Integrationsfonds. Dazu Fondschef Hannes Seitner:" Ladies Night 2000 setzt ein sichtbares Signal gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Sexismus, das nicht zu überhören sein wird. Für den WIF ist es daher ein Gebot der Stunde, dieses event massiv zu unterstützen. Die Jugendlichen und hier vor allem die zweite Generation sind derzeit außerdem die wichtigsten BotschafterInnen des anderen Österreichs und des anderen Wiens."

Angesichts der derzeitigen politischen Situation Österreichs und der außenpolitischen Isolierung habe sich der Wiener Integrationsfonds daher bemüht, so Seitner weiter, die diesjährige Ladies Night stärker ins europäische Licht zu rücken. Auf Initiative des Fonds sei es gelungen, die Präsidentin der Europäischen Parlamentes Nicole Fontaine für den Ehrenschutz zu gewinnen, betonte der WIF- Geschäftsführer. Die Schirmherrschaft für Ladies Night haben außerdem auch Wien Vizebürgermeisterin Grete Laska und die US Botschafterin Kathy Hall inne.

Grußbotschaft Fontaines: europäische BürgerInnen zu Toleranz, Zivilcourage und zum solidarischen Miteinander ermutigen

In ihrer Grußbotschaft für Ladies Night betont Präsidentin Fontaine, dass das europäische Parlament den entschlossenen Widerstand gegen rassistische und fremdenfeindliche Tendenzen
nicht nur als vorrangige Aufgabe seiner politischen Arbeit betrachte, sondern alle europäischen BürgerInnen zu Toleranz, Zivilcourage und zum solidarischen Miteinader ermutige. Daher
gelte Ladies Night, so die Präsidentin des Europaparlaments, und dem damit verbundenen Einsatz für die Integration junger, immigrierter Frauen in Österreich gerade heute ihre höchste Wertschätzung. In Anbetracht der gegenwärtigen Situation in Österreich sei es ihr daher ein besonderes Anliegen diese Projekt zu unterstützen, erklärte Nicole Fontaine in der Grußbotschaft.

Massive Lobbyingarbeit für Antidiskriminierungsgesetz
Für Seitner zeigt die Übernahme des Ehrenschutzes durch Nicole Fontaine für Ladies Night, jedenfalls sehr deutlich, dass Europa sich nicht von den Menschen in Österreich und in Wien abgewandt hat, sondern ganz im Gegenteil vor allem der Jugend, die sich für Toleranz und gegen Rassismus in Österreich einsetzt, den Rücken stärkt.

Abschließend forderte Seitner erneut die Schaffung eines österreichischen Antidiskriminierungsgesetzes. Österreich, betonte der Fondschef, sei hier absolutes Schlusslicht der europäischen Union. Nur mit einem Andiskriminierungsgesetz sei Rassismus
wirksam zu bekämpfen. Der Fonds werde daher entsprechende Initiativen im Sinne einer Lobbyingarbeit für dieses dringend notwendige Gesetz weiterhin intensiv unterstützen. (Schluss) gph

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