Solide Berufsaussichten für Absolventen von Bakkalaureatstudien

Änderung des Studienförderungsgesetzes notwendig, um Benachteiligung zu vermeiden

Wien (PWK) - Noch gibt es kein einziges Bakkalaureatstudium, die Vorbereitungen sind jedoch bereits angelaufen und schon in drei bis vier Jahren dürfte es die ersten Bakkalaureat-Absolventen geben. "Endlich können kürzere Studienzeiten erwartet werden, sodass Eltern - ähnlich wie bei Fachhochschulen - mit weniger langen Bildungswegen rechnen und die Wirtschaft auf junge, und dennoch gut qualifizierte Akademiker hoffen kann", ist Klaus Schedler von der Abteilung für Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich überzeugt.

Zur Änderung des Studienförderungsgesetzes, damit auch Studierende eines weiterführenden Magisterstudiums ebenso eine Studienförderung erhalten können, wie bisher schon Doktoratsstudenten, verlangt die Wirtschaftskammer Österreich eine Streichung der vorgesehenen 12-Monatsfrist: laut Plan des Ministeriums hätte man keine Studienförderung bekommen, wenn das aufbauende Magisterstudium nicht innerhalb von 12 Monaten nach dem Bakkalaureat begonnen wird.

Nach Auffassung der Wirtschaftskammer Österreich ein Signal in die falsche Richtung, da das Bakkalaureat ein vollwertiger akademischer Abschluss ist, der zur Begründung einer Berufslaufbahn befähigt. 12 Monate sind dafür oft zu kurz. Auch wäre es ein Nachteil, wenn die Arbeitgeber damit rechnen müssten, dass eben eingestellte Akademiker aufgrund dieser vorgeschlagenen Regelung bereits nach weniger als einem Jahr den Betrieb verlassen, um wieder zur Uni zu gehen.

Die Wirtschaftskammer verlangt daher eine Streichung dieser 12-Monats-Frist, um zu gewährleisten, dass bis zum Höchstalter für den Bezug der Studienbeihilfe jederzeit ein aufbauendes Studium gefördert werden kann. Wenn ein Student wie vorgesehen mit beispielsweise 22 oder 23 Jahren mit einem Bakkalaureat abschließt, hätte er somit mehrere Jahre Zeit eine solide Berufslaufbahn zu beginnen. (pt)

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