MERCK & CO., INC. beteiligt sich an einem neuen Projekt der Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Sektor und Privatwirtschaft, das den Zugang von Patienten in Entwicklungsländern zu HIV/AIDS-Betreuungs- und Behandlungseinrichtungen beschleunigen soll

Whitehouse Station/New Jersey, USA, (OTS) - Merck & Co., Inc., bei uns als "MSD" (Merck Sharp & Dohme) bekannt, hat gemeinsam mit führenden internationalen Gesundheits- und Entwicklungshilfeorganisationen und vier weiteren pharmazeutischen Unternehmen ein wichtiges neues Projekt ins Leben gerufen, das die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Sektor und Unternehmen aus der Privatwirtschaft vorsieht und es sich zum Ziel gesetzt hat, den Zugang zu HIV/AIDS-Betreuungs- und -Behandlungseinrichtungen in den Entwicklungsländern zu beschleunigen. In einer Erklärung, die heute von der UN in Genf veröffentlicht wurde, hat sich Merck gemeinsam mit dem Joint United Nations Programme on HIV/AIDS, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Weltbank, dem United Nations Children's Fund (UNICEF) und dem United Nation Population Fund (UNFPA) und in Zusammenarbeit mit Boehringer-Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Glaxo Wellcome und Hoffmann - La Roche verpflichtet, entsprechende Anstrengungen zu unternehmen, um den Zugang zu einer adäquaten HIV/AIDS-Betreuung sowie zu einer ausreichenden Behandlung dieser Krankheit in den Entwicklungsländern deutlich zu verbessern.

"Merck hat es sich seit langem zum Ziel gesetzt, das Leben der von HIV betroffenen Patienten in aller Welt zu verbessern", erklärte Raymond V. Gilmartin, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor des Unternehmens. "Wir sind stolz darauf, zu den ersten Privatunternehmen zu gehören, die gemeinsam mit anderen Interessensgruppen und Organisationen einen neuen Schritt in der Zusammenarbeit des öffentlichen und des privatwirtschaftlichen Bereiches setzen, um diesem weltweiten Gesundheitsproblem endlich Herr zu werden. Wir sind davon überzeugt, daß die aus diesem Projekt resultierenden Initiativen in Zusammenarbeit mit den Regierungen in Entwicklungs-und Industrieländern entscheidende Akzente setzen werden, um die Infrastruktur der nationalen Gesundheitssysteme zu verbessern und damit auch eine bessere Betreuung im Rahmen der jeweiligen Gesundheitssysteme sicherzustellen, damit die von dieser verheerenden Krankheit betroffenen Menschen endlich auch in den Genuß der bestmöglichen Therapien kommen können."

Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern an dieser gemeinschaftlichen Initiative anerkennt Merck eine Reihe von Prinzipien, die Ausdruck einer gemeinsamen Einsicht darüber darstellen, wie die HIV/AIDS-Epidemie in den Entwicklungsländern besser in den Griff bekommen werden kann: ein eindeutiges und anhaltendes politisches Engagement seitens der nationalen Regierungen; eine Verstärkung der nationalen Anstrengungen; die Einbindung aller Bereiche und Gruppen der nationalen Gesellschaftssysteme und der internationalen Gemeinschaft; effiziente, zuverlässige und sichere Verteilungssysteme; eine deutliche und erhebliche Erhöhung der finanziellen Unterstützungen aus nationalen und internationalen Quellen; und schließlich fortgesetzte Investitionen in die Forschung und Entwicklung seitens der pharmazeutischen Industrie.

Merck und die anderen Teilnehmer an dieser Initiative sind sich bewußt, daß die Kostenfrage bei der Betreuung und Behandlung von HIV/AIDS-Patienten in den Entwicklungsländern ein besonderes Problem ist - jedoch nur eines von vielen anderen Hemmnissen darstellt, zu denen auch soziale, politische, wirtschaftliche und Strukturprobleme, die Finanzierung der medizinischen Betreuung, physische Barrieren und mangelnde Aufklärung zählen - und sind bereit, gemeinsam mit engagierten Regierungen, internationalen Organisationen und anderen Institutionen Strategien zu entwickeln, die den Zugang zu einer angemessenen Betreuung der Betroffenen verbessern und einen vernünftigen, erschwinglichen, sicheren und effektiven Einsatz von Medikamenten zur Behandlung von Krankheiten in Verbindung mit HIV/AIDS sicherstellen sollen. Merck hat sich seinerseits bereit erklärt, die Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von verschiedenen Medikamenten entscheidend zu verbessern.

Diese neue Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Sektor und Privatwirtschaft ist ein weiteres Beispiel für das Engagement von Merck im Kampf gegen die Herausforderung HIV/AIDS. Merck unterstützt eine Reihe von Programmen, die das Ziel haben, in Zusammenarbeit mit nationalen Regierungen wichtige Probleme der Infrastruktur der grundlegenden Gesundheitsvorsorge zu lösen, den Zugang zu Betreuungseinrichtungen sowie die Entwicklung von Arzneimitteln zu verbessern und strategische Partnerschaften einzurichten.

"Diese bahnbrechende neue Initiative wird wesentliche Auswirkungen auf unsere gemeinschaftlichen Anstrengungen haben und uns gleichzeitig aber auch erlauben, sich auf die jeweiligen besonderen Stärken zu konzentrieren. Diese Erklärung sollte einen neuen Meilenstein für die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Sektor und Privatwirtschaft darstellen und eine solide Grundlage für einen breiteren globalen Zugang zu medizinischer Betreuung und zur Behandlung mit HIV-Arzneimitteln bieten", erläuterte Per Wold-Olsen, Direktor für den Bereich Humanmedizin - Europa, Naher Osten und Afrika. "Diese gemeinsamen Anstrengungen entsprechen voll und ganz dem Geiste des jüngsten gemeinschaftlichen Versuches von Merck, der HIV/AIDS-Krise in Rumänien Herr zu werden. In Zusammenarbeit mit einer engagierten Regierung gelang es uns dort, den Betreuungsstandard für HIV/AIDS-Patienten im ganzen Land erheblich zu verbessern."

In Anerkennung der klaren Bereitschaft des rumänischen Staates, umfassende Maßnahmen zu setzen, um die HIV-Epidemie unter Kontrolle zu bringen, erklärte sich Merck zu einer Spende von 1 Million US-Dollar bereit, um damit ein Netzwerk von sieben regionalen HIV/AIDS-Betreuungszentren in Bukarest und in anderen größeren rumänischen Städten zu errichten. Diese regionalen Betreuungszentren, die mit modernsten technologischen Einrichtungen zur Messung der CD4-Zellzahlen und der Viruslast ausgestattet sind, dienen als zentrale Stellen, von denen die insgesamt 40 über das ganze Land verstreuten lokalen Kliniken betreut werden.

Mit der Einrichtung dieses Netzwerks von Betreuungszentren hat sich die Situation Rumäniens im Kampf gegen HIV/AIDS-Epidemie deutlich verbessert. Alleine in der Zeit zwischen 1998 und 2000 hat sich damit die Zahl der HIV/AIDS-Patienten, die einer qualitativ hochwertigen Betreuung und Behandlung zugeführt werden konnten, um das Dreifache erhöht. Anhand dieses und anderer Projekte konnten Merck und die rumänische Regierung eindeutig unter Beweis stellen, daß mit Hilfe engagierter Anstrengungen von staatlicher Seite und einer entsprechenden Konzentration der verfügbaren Mittel, der öffentliche und der private Sektor erfolgreich im Kampf gegen die Epidemie zusammenarbeiten und das Leben der von HIV/AIDS betroffenen Patienten verbessern können. Dieses Beispiel sollte als Modell für die Umsetzung in anderen Ländern dienen, in denen die Prinzipien dieser neuen Zusammenarbeit zwischen öffentlichem Sektor und Privatwirtschaft ebenfalls zum Tragen kommen können. Merck hat es sich zum Ziel gesetzt, nach neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen interessierten Gruppen und nationalen Institutionen in anderen praxisorientierten und spezifischen Projekten nach dem Beispiel des rumänischen HIV/AIDS-Betreuungsnetzwerkes zu suchen.

Die sogenannte Enhancing Care Initiative (ECI; ein Projekt zur Verbesserung der medizinischen Betreuung), die im Jahre 1998 in Zusammenarbeit mit dem Harvard AIDS Institute und der Harvard School of Public Health ins Leben gerufen wurde, ist ein weiteres Beispiel für die strategischen Suche von Merck nach Partnerschaften, mit denen durch den Aufbau einer wissenschaftlichen Grundlage für konkrete und praktische Verbesserungen der Qualität und der Erfolge der HIV-Betreuung positive Veränderungen herbeigeführt werden können. Das ECI-Projekt ist in Brasilien, Senegal, Südafrika und Thailand über im Land selbst stationierte, multidisziplinäre Projektteams tätig (weitere Einzelheiten zu dieser und zu anderen Initiativen und Projekten von Merck werden auch in der beiliegenden Hintergrundinformation beschrieben).

"Dieser neue Dialog mit den UN-Organisationen eröffnet neue, bisher noch nie dagewesene Dimensionen der Zusammenarbeit und bietet vielversprechende Ansätze für dauerhafte Lösungsmöglichkeiten für dieses komplexe und weltweite Gesundheitsproblem", stellte Per Wold-Olsen fest. "Es erfüllt uns mit Genugtuung, Teil dieser Initiative zu sein, die in einem Geiste von Vertrauen und Partnerschaft und mit dem gemeinsamen Engagement von Industrie- und Entwicklungsländern sicherlich dazu beitragen wird, für die Betroffenen das Leben mit der HIV-Infektion entscheidend zu verbessern."

Merck & Co., Inc. ist ein weltweit tätiges, forschungsintensives pharmazeutisches Unternehmen, das eine Vielfalt von Produkten im Dienst der menschlichen und Tiergesundheit, einschließlich Impfstoffen entweder direkt oder über Gemeinschaftsunternehmen erforscht, entwickelt, erzeugt und vertreibt und über Merck-Medco Managed Care Therapiemanagementkonzepte anbietet.

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