- 18.05.2000, 13:06:19
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Sichrovsky: Freiheitliche entwickeln parteipolitische Außenpolitik
Info-Initiative quer durch Europa und die USA
Wien, 2000-05-18 (fpd) - Daß die Freiheitlichen eine parteipolitische
Außenpolitik entwickeln würden, erklärte heute der neue
Generalsekretär der Freiheitlichen, Mag. Peter Sichrovsky, anläßlich
seiner Antrittspressekonferenz mit seiner GS-Kollegin Theresia
Zierler in Wien. Es werde im Herbst 2000 eine Info-Initiative quer
durch die europäischen Hauptstädte und die USA geben. ****
Zu Beginn hielt Sichrovsky fest, daß es einigen Nachholbedarf für die
Freiheitlichen gäbe, sich im Ausland verstärkt zu präsentieren. Es
herrsche teilweise in der politischen Auseinandersetzung eine
Alltagssprache vor, die man nur mehr als Hetze bezeichnen könne, die
sich mittlerweile wie ein Geschwür ausgebreitet habe. Aus diesem
Grunde wollten die Freiheitlichen ab September in allen europäischen
Hauptstädten und ebenfalls in Washington diese Initiative starten. Es
sei besonders wichtig, das im Ausland völlig falsche Bild der FPÖ
zurechtzurücken.
Es gelte, mit Tatsachen die politische Arbeit der Freiheitlichen
anhand deren Parteiprogramm zu präsentieren und die Unterschiede zu
jenen politischen Kräften herauszuarbeiten, die immer wieder an
vorderster Stelle als selbsternannte Saubermänner auf die
Freiheitlichen losgingen, um von ihrem eigenen Kerbholz abzulenken.
In diesem Zusammenhang erinnerte Sichrovsky unter anderen an den
belgischen Außenminister Michel, den österreichischen EU-Abgeordneten
Swoboda und den Wiener Bürgermeister Häupl, die alle zum Sturz der
österreichischen Regierung aufgefordert hatten. Ebenso erwähnte er
den sozialistischen Parteivorsitzenden Gusenbauer, der europaweit
champagnertrinkend mit Sozialisten gesichtet worden sein soll.
Sichrovsky wies die wiederholt geäußerten Unterstellungen, die
Freiheitlichen und deren Wähler hätten eine faschistische
Denkhaltung, auf das schärfste zurück. Es gehe nicht länger an, daß
man weite Teile der Bevölkerung, die demokratisch gewählt haben,
kriminalisiere und in eine faschistische Ecke stelle. Die
Freiheitlichen und besonders die beiden neuen Generalsekretäre würden
sich nun verstärkt parallel zur Arbeit der Regierung um eine richtige
Darstellung der Freiheitlichen im In- und Ausland kümmern, um die
Interessen der Freiheitlichen Partei noch stärker unterstützen zu
können (Schluß).
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 / 5620
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