• 18.05.2000, 11:42:30
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  • OTS0217

Keine Gefahr durch Babywindeln - Kein Grund zur Verunsicherung der Verbraucher

Den Haag (ots) - Die derzeit über die Medien verbreiteten
Meldungen, dass bestimmte Babywindeln gefährlich seien, weil in ihnen
Spuren von Tributylzinn (TBT) nachgewiesen werden konnten, sind
unverantwortlich und haltlos.

Dr. Ulrich Stewen, Vice Chairman der Organotin Environmental
Programme Association (ORTEPA), dem Verband der Organozinnhersteller,
weist eine Gesundheitsgefährdung entschieden zurück: "Niemand setzt
in Deutschland bewusst TBT in Windeln oder Textilien ein. Andere
Behauptungen sind unrichtig. Die nachgewiesenen Konzentrationen
liegen im Milliardstel-Gramm Bereich und sind minimale Spuren
technisch bedingter Verunreinigungen beim Produktionsprozess, die
keine Gesundheitsgefährdung für den Menschen darstellen."

Gestützt wird diese Aussage durch staatliche Stellen wie dem
Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und
Veterinärmedizin (BgVV), welches in den Untersuchungsergebnissen von
Greenpeace keine Gesundheitsgefährdung für Erwachsene oder Babys
erkennt. Das BgVV hat erst kürzlich in einer ausführlichen
Stellungnahme die Wirkungen von TBT und anderen zinnorganischen
Verbindungen in allen möglichen verbrauchernahen Produkten bewertet
und eine Gesundheitsgefährdung in praktisch allen Fällen
ausgeschlossen. (Die Studie ist auf der Homepage des BgVV unter
www.bgvv.de abrufbar.)

Mit zweifelhaften Argumenten wird derzeit über die Medien
versucht, alle Organozinnverbindungen in Misskredit zu bringen. Die
Methode ist dabei stets die gleiche: Immer neue Produkte werden
untersucht und winzigste TBT-Spuren, die häufig hart an der
Nachweisgrenze liegen, festgestellt. Was aber verschwiegen wird, ist
die Tatsache, dass ein Nachweis von Spuren einer Substanz noch lange
kein Beweis für ein mögliches Wirkpotential ist. Es ist an der Zeit,
dass diese Verunsicherung der Öffentlichkeit aufhört und endlich eine
sachliche Diskussion zu TBT einsetzt. Auch die ORTEPA ist der
Meinung, dass TBT in verbrauchernahen Produkten nichts zu suchen hat.
Deshalb verzichten ihre Mitglieder seit Jahren freiwillig auf solche
Anwendungen. Ein rigoroses Verbot aller industrieller TBT Anwendungen
jedoch ist weder sinnvoll noch ökologisch notwendig.

ots Originaltext: ORTEPA
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Weitere Infos finden Sie auf der ORTEPA Homepage: www.ortepa.org
oder bei: Dr. Ulrich Stewen, Vice Chairman, ORTEP Association,
Tel. 001 914 593 4045
oder bei Dr. Roland Stangl, ORTEP Association, Tel. 02307 65 2510.

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