- 18.05.2000, 08:28:46
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"Gleichstellung Arbeiter-Angestellte war längst fällig" Schöls fordert weitere Verbesserungen - vor allem beim Bau=
St. Pölten (OTS) - "Die Angleichung Arbeiter-Angestellte beim
Krankenstand ist ein eindeutiger Erfolg der neuen Regierung, die in
nur wenigen Wochen das geschafft hat, was den Sozialisten in
Jahrzehnten nicht gelungen ist", betont Bundesrat Alfred Schöls,
Vorsitzender der NÖ Christgewerkschafter. Umso mehr verwundert ihn
die Kritik seitens der Opposition: "Hier wird scheinbar nicht mehr
sachlich, sondern nur noch parteipolitisch argumentiert". Angesichts
der noch laufenden AK-Wahl weist Schöls daher auf noch offene Punkte
hin, "denn etwa am Sektor Bau gilt es, noch etliche wichtige Anliegen
der Arbeitnehmer durchzusetzen. Und das kann nur mit einer fähigen
und engagierten Interessenvertretung gelingen, wie sie der ÖAAB
vorlebt!"
Kernthemen: Pfusch, freier Sonntag, Frühpension, Pendler
Konkret geht es um den (nicht nur am Bau) nach wie vor
eskalierenden Pfusch, illegale Beschäftigung und die Verhinderung von
Sub-Sub-Auftragsweitergaben. "In diesem Bereich gab es von der
früheren Regierung hauptsächlich Lippenbekenntnisse, wie man jetzt in
der Praxis sieht", klagt Schöls. Weitere Kernpunkte im
Forderungskatalog sind das Festhalten am arbeitsfreien Sonntag, das
Verhindern von "Arbeit auf Abruf" in der Holzindustrie und nicht
zuletzt die Garantie für krankheitsbedingte Frühpensionierung ohne
Kürzungen. "Gerade am Bau herrschen teils extrem harte
Arbeitsbedingungen, die ein gesundes Erreichen des normalen
Pensionsalters oft kaum möglich machen. Und in einer Zeit mit immer
strengeren Wettbewerbsbedingungen wird sich das nicht ändern", gibt
Schöls zu bedenken.
Auch die immer ärgere Doppelbelastung der Pendler könne in dieser
Form nicht mehr hingenommen werden: "Einerseits ist Treibstoff teuer
wie noch nie, andererseits erhöhen die ÖBB bereits zum zweiten Mal
innerhalb kürzester Zeit die Tarife. Sollen die Leute mit dem Fahrrad
von Mistelbach nach Wien fahren?", fragt Schöls. Der
Wirtschaftsminister sollte gegen die überhöhten Treibstoffpreise
aktiv werden.
Rückfragehinweis: GÖD NÖ
Bundesrat Alfred Schöls
Tel.: 02742/35 16 16/0 (wochentags)
e-mail: goed_noe@goed.or.at
Agentur: 0664/201 70 45
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