Aumayr: Bäuerinnen waren das Hauptopfer einer unsozialen SPÖ-Politik

Freiheitliche Agrarsprecherin zeigt sich überzeugt, daß es in Zukunft zu mehr Gerechtigkeit in der Landwirtschaftspolitik kommen wird

Wien, 2000-05-17 (fpd) - Sie sei glücklich, daß mit dem Vorhaben im Regierungsübereinkommen die Einkommen der Bauern wieder hinauf gehen würden, sagte die freiheitliche Agrarsprecherin Anna Elisabeth Aumayr im Zuge der heutigen Debatte ums Agrarbudget. ****

Aumayr zeigte sich überzeugt, daß es in Zukunft zu mehr "Gerechtigkeit" in der Landwirtschaftspolitik kommen werde. Langjährige Versprechen an die Bauern würden endlich eingelöst werden.

Als Folge der EU-Agrarpolitik seien von 1967 bis 1997 (innerhalb von 30 Jahren) in den Gründerstaaten der Europäischen Union 2,7 Mio. Bauernhöfe "ruiniert" worden. Sie verwies auch darauf, daß die Förderung nach Fläche und Viehbestand Prinzip der EU-Agrarpolitik sei. Auch in Österreich seien in den vergangen Jahren viele Höfe aufgegeben worden. "2/3 der Bauern in Österreich arbeiten im Nebenerwerb, weil dramatische Einkommensverluste dazu geführt haben, daß sich die Bauern außerhalb ihres Hofes ein Einkommen schaffen mußten." Dies ist für Aumayr ein Beweis dafür, daß Landwirtschaftspolitik auch Arbeitsmarktpolitik bedeute. "Die falsche Landwirtschaftspolitik zerstört den bereits vorhandenen Arbeitsplatz auf dem Bauernhof, daß muß korrigiert werden", so Aumayr.

Folge von knappen Budgets für die Bauern seien "total überarbeitete Bäuerinnen". Neben der Kindererziehung, der Haushaltsführung und der Pflege von Eltern bzw. Schwiegereltern müßten Bäuerinnen großteils Schwerstarbeit leisten. In diesem Zusammenhang übte Aumayr heftige Kritik an der SPÖ, die in den vergangenen Jahren für die Frauenpolitik zuständig gewesen sei. "Bäuerinnen waren der Ex-Ministerin Prammer überhaupt nie ein Anliegen. Alleine am Beispiel der Bäuerin sieht man, daß die Frauenpolitik der vergangenen Bundesregierung gescheitert ist. Die Bäuerinnen waren das Hauptopfer einer unsozialen SPÖ-Politik der vergangenen Jahre." Aumayr wandte sich auch gegen Vorwürfe von Geschenken für die Bauern mit dem Hinweis auf die niedrigen Pensionen im bäuerlichen Bereich von rund 6.000 Schilling. (Schluß)

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