Haubner: ÖGB hat frauenpolitische Entwicklung verschlafen

Mit Karenzgeld ab 2001 für alle Frauen kommt es zur längst fälligen Erhöhung

Wien, 2000-05-17 (fpd) - "Die ÖGB-Frauen scheinen nach wie vor im Dornröschenschlaf zu dämmern. Nur so ist zu erklären, daß sie nun die Erhöhung des Karenzgeldes fordern. Das Kinderbetreuungsgeld wird ab 2001 für alle Frauen zugänglich sein. Auch wird ein weiteres Versäumnis der SPÖ ausgemerzt - das Karenzgeld wird auf 6.250,-Schilling angehoben." Dies stellte heute die Bundessprecherin der "initiative Freiheitliche Frauen" (iFF), Oberösterreichs Frauenlandesrätin Ursula Haubner zu der Forderung nach sofortiger Erhöhung des Karenzgeldes fest. ****

Es sei den ÖGB-Frauen, so Haubner, ins Stammbuch geschrieben: Die Freiheitlichen handeln und setzen Maßnahmen rasch um. "Das ist der Unterschied zur sozialistischen Alibi-Frauenpolitik. Die SP-Sozialpolitik wurde auf dem Rücken der sozial Schwachen ausgetragen - die Edlinger-Belastungspakete beweisen dies deutlich."

Die Versorgungs- und Betreuungsarbeit in der Familie werde von den Freiheitlichen als Fundament für die Gesellschaft gewertet. "Ein erster Schritt dahin ist das Kinderbetreuungsgeld ab 2001 für alle Frauen", so Haubner. Erstmals wird es dann auch für Selbstständige, Bäuerinnen, Studentinnen und Hausfrauen möglich sein, bis zum 3. Lebensjahr des Kindes monatlich 6.250,- Schilling an Karenz zu beziehen.

Mit der Entscheidungsfreiheit in der Kinderbetreuung wird nun auch die Zuverdienstgrenze angehoben werden. Die Anrechnung der Karenzzeit als pensionsbegründende Kindererziehungszeit ist ebenfalls ein wichtiges Signal für eine Eigenständigkeit in der Pensionsvorsorge. "Die ÖGB-Frauen wären gut beraten, würden sie endlich das Regierungsprogramm lesen, anstatt mit gezielter Desinformation die Österreicher zu verunsichern. Gerne sind wir freiheitlichen Frauen in der Sache zu einer Zusammenarbeit mit den ÖGB-Frauen bereit. Kein Verständnis haben wir freiheitlichen Frauen aber dafür, daß sich die ÖGB-Frauen von der politisch und finanziell heruntergewirtschafteten Bundes-SPÖ als Wahlkampfreserve instrumentalisieren lassen. Das hilft uns Frauen und auch der Sache nicht", schloß Haubner. (Schluß)

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