Neue Daten über neuartiges anti-psychotisches Aripiprazole auf Konferenz für Psychiatrie vorgelegt / Wirkung bei schizophrenen Patienten vielversprechend

Princeton, New Jersey und Tokio (ots-PRNewswire) - Neue Untersuchungsergebnisse zeigten, dass Aripiprazole, ein neuartiges Anti-Psychotikum, das sich in der Phase III-Entwicklung befindet, bei der Kontrolle der Symptome der Schizophrenie vergleichbar mit Haloperidol ist. Es zeigte sich auch, dass Aripiprazole besser als Haloperidol vertragen wurde. Die Ergebnisse der Studie wurden während des jährlichen Meetings der American Psychiatric Association vorgelegt.

"Wir sind sehr erfreut über die Untersuchungsergebnisse der ersten Phase III-Studie über Aripiprazole," sagt Peter S. Ringrose Ph.D., Chief Scientific Officer, Bristol-Myers Squibb Company (NYSE:
BMY). "Unser Partner Otsuka hat einen der potenziell besten Wirkstoffe für die Behandlung von Schizophrenie entdeckt, und wir hoffen, dass dieses Medikament eine hoch wirksame und gut verträgliche Option für die Millionen von Menschen ist, die von dieser Störung und möglichen anderen Formen geistiger Erkrankungen betroffen sind."

"Die Studie zeigte, dass Aripiprazole sehr wirksam bei der Reduzierung sowohl der positiven als auch negativen Symptome der akuten Psychose-Patienten war und besser als Haloperidol vertragen wurde", sagt Hideyuki Miwa, Director on Board, Research and Development, Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd. "Die Ergebnisse dieser Studie haben uns ermutigt und wir hoffen, dass der Wirkstoff in der Lage sein wird, Patienten mit einer verbesserten therapeutischen Alternative zu versorgen, so bald dieses Mittel genehmigt wird."

Die Studie: "The Efficacy of Aripiprazole in Psychotic Disorders:
Comparison with Haloperidol and Placebo" (Wirksamkeit von Aripiprazole bei psychotischen Erkrankungen: Der Vergleich mit Haloperidol und Placebo), war ein double-blind, multi-zentrischer Vier-Wochen-Vergleich, an dem 414 Krankenhauspatienten mit einer DSM-IV-Diagnose eines akuten Schizophrenie-Rückfalls oder einer schizoaffektiven Störung mit einbezogen wurden. Den Patienten der Studie wurden entweder 15 mg Aripiprazole, 30 mg Aripiprazole, 10 mg Haloperidol oder ein Placebo verabreicht. Die Wirksamkeit beider Dosierungen von Aripiprazole und Haloperidol war gegenüber dem Placebo im gesamten Punktesystem des Positive and Negative Syndrome Scale (PANSS) sowie des Brief Psychiatric Rating Scale (BPRS) deutlich überlegen. Desweiteren deutete die Analyse der Versuchspersonen (30-prozentiger Rückgang im gesamten PANNS von der Basislinie aus bei der letzten Visite), dass beide Dosierungen von Aripiprazole bedeutend besser als ein Placebo waren (p<0,05), während die Reaktionsrate für Haloperidol sich nicht wesentlich von dem Placebo unterschied (p>0,1).

Die aus dieser Studie gewonnenen Daten zur Verträglichkeit weisen darauf hin, dass Aripiprazole zahlreiche und bedeutende Vorteile gegenüber Haloperidol hervorbringen kann, einschließlich weniger extrapyramidaler Symptome und des Ausbleibens von Hyperprolactinemia - ein Zustand, der oft durch antipsychotische Medikationen hervorgerufen wird und Symptome wie sexuelle Dysfunktion und das Ausbleiben der Menstruation bei Frauen auslösen kann. Zusätzlich schien Aripiprazole im Zusammenhang mit einer begrenzten Gewichstszunahme sowie einer minimalen beruhigenden Wirkung zu stehen, Belange, die auch bei einigen der anderen gegenwärtig eingesetzten anti-psychotischen Therapien auftreten. Nachteilige Wirkungen durch Aripiprazole waren im allgemeinen von geringer Ausprägung und äußerten sich in Übelkeit und Schläfrigkeit.

"Keine Medikation, auch nicht die neueren, effektiveren Medikationen, können alle Personen mit einer ernsthaften mentalen Erkrankung erfolgreich behandeln", sagte Laurie Flynn, Executive Director for the National Alliance for the Mentally Ill (NAMI). "Personen mit ernsthaften Störungen der Gehirnfunktionen und ihre Ärzte benötigen mehr Behandlungs-Optionen."

Schizophrenie ist die Krankheit mit den meisten chronischen und mental schwächenden Fällen, von der 2,2 Millionen Amerikaner und annähernd ein Prozent der Weltbevölkerung betroffen sind. Schizophrenie beeinträchtigt die Fähigkeit, klar zu denken, Emotionen zu steuern, Entscheidungen zu treffen und normale Beziehungen zu anderen zu entwickeln. Diese mentale Erkrankung tendiert dazu, sich in der frühen Erwachsenenphase zu manifestieren und ist durch positive Symptome wie Halluzinationen, Einbildung und Paranoia sowie negative Symptome wie Rückzug vom sozialen Geschehen und emotionaler Leere gekennzeichnet. Es ist eine lebenslange Störung mit ungeheuren medizinischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen, wenn sie unbehandelt bleibt.

Bristol-Myers Squibb Company und Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd., sind Partner bei der Zusammenarbeit in der Entwicklung und Vermarktung von Aripiprazole. Ein Antrag bei den Behörden für die Schizophrenie-Erkrankung in den Vereinigten Staaten ist für Ende 2001 geplant.

Otsuka ist ein vielseitiges Unternehmen in der Gesundheitsvorsorge mit dem Motto: "Otsuka, Menschen die neue Produkte für eine weltweit bessere Gesundheit schaffen". Seine Geschäftsbereiche beinhalten verschreibungspflichtige und OTC-Pharmazie-Produkte, Wirkstoffe für die Diagnose, klinische Labor-Tests sowie Ernährungsprodukte und Getränke für Verbraucher. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet eine Reihe von therapeutischen Wirkstoffen in den Kreislauf-, kardiovaskulären, gastrointestinalen, Atemwegs-, ophthalmologischen und dermatologischen Bereichen. Otsuka ist führend in flüssigen Nahrungsmitteln für den klinischen Bereich, wie kalorischen Lösungen, mit einem 40-prozentigen Marktanteil in Japan. Es hat Unternehmen
in 15 Ländern, einschließlich Japan, den Vereinigten Staaten und wichtigen asiatischen Ländern.

Bristol-Myers Squibb Company ist ein breitgefächertes $20 Milliarden-Unternehmen in den Bereichen globale Gesundheit und persönliche Vorsorge. Die Firma sieht ihre Aufgabe darin, menschliches Leben zu verlängern und zu verbessern. Das Neuroscience Franchise des Unternehmens umfasst eine Vielzahl von etablierten Produkten, wie Serzone(R) (Nefazodone Hcl) für die Behandlung von Depressionen und BuSpar(R) (Buspirone HCl USP) zur Behandlung bei Angstzuständen. Im Bereich Neuroscience sind eine einmal tägliche Rezeptierung von Serzone sowie ein Maxi-K Channel Opener für die Untersuchung bei Schlaganfällen in Vorbereitung.

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Für vollständige Informationen bezüglich der Rezeptierung von Serzone(R) (Nefazodone HCl) und BuSpar(R) (Buspirone HCl USP) halten Sie bitte Rücksprache mit Lanie Shapero unter (USA) 609-252-5931.

Für weitere Informationen sprechen Sie bitte mit Tracy Furey von Bristol-Myers Squibb Company, (USA) 609-252-3208, oder tracy.furey@bms.com, oder Pager, 800-400-3216.

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