ÖGB-Frauen fordern sofortige Erhöhung des Karenzgeldes

Mindestens 8.000 maximal 14.000 Schilling

Wien (ÖGB). Massive Kritik kam heute von den ÖGB-Frauen: ”Das Karenzgeld ist seit 1996 nicht mehr erhöht worden, das ist eine Zumutung für jene, die derzeit Anspruch auf Karenzgeld haben.” ++++

Die derzeitige Höhe des Karenzgeldes mit 5.598 Schilling monatlich könne keine Existenz sichern. Die ÖGB-Frauen: ”Viele Frauen werden auf diese Weise in finanzielle Abhängigkeit gedrängt.” Dies sei zutiefst unsozial und verantwortungslos.

Eine Erhöhung des Karenzgeldes sei insbesonders deswegen notwendig, da die Lebenshaltungkosten ständig steigen. Eine besondere Belastungswelle droht nun ab Juni - durch neue Spareinnahmen der Regierung - vor allem Alleinerzieherinnen.

Das ständige Verwirrspiel der Regierung um Mehrkosten für ein Kinderbetreuungsgeld für alle bestätige neuerlich, dass die linke Hand nicht wisse, was die rechte tut. Wirklich engagierte Konzepte für eine Frauenpolitik fehlen außerdem völlig. Es sei daher notwendig, raschest ein einkommensabhängiges Karenzgeld einzuführen. Erwerbstätige Mütter und Väter hätten auf diese Weise Karenzgeld von mindestens 8.000, maximal 14.000 Schilling. (bfm)

ÖGB, 17. Mai 2000

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