ÖIAG: Post-Personalvertreter gegen Aufsichtsratsvorsitzenden

Postvorstand soll endlich den Konsens suchen

Wien (GPF/ÖGB). Bei der heutigen Sitzung der ÖIAG-Hauptversammlung nach dem neuen ÖIAG-Gesetz sind erstmals die ArbeitnehmerInnenvertreter aus dem ehemaligen - weil liquidiertem -PTBG/PTA-Konzern, Hans Georg Dörfler und Hans Billeth geladen. Bei der anstehenden Wahl des Aufsichtsratsvorsitzenden der ÖIAG werden sich die Arbeitnehmervertreter einhellig gegen den vom Eigentümervertreter nominierten Kandidaten aussprechen.++++

Die ÖIAG-Eigentümervertreter werden jedoch aufgefordert, auf die momentanen unterschiedlichen Sichtweisen zwischen den Vorständen des Post- bzw. Telekomkonzerns und den Personalvertretungen mit Unterstützung der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) einzuwirken.

Die anstehenden Personalprobleme in den Konzernen Post und Telekom sind nur im Einvernehmen mit der zuständigen freiwilligen und gesetzlichen Vertretung zu lösen. Die Vorstände beider Konzerne wären gut beraten, den friedlichen Konsens mit Personalvertretung und GPF zu suchen. Nach wie vor sind Gewerkschaft und Personalvertretung der Meinung, dass ein vollständiger Rückzug des Eigentümers Staat - volle Privatisierung - nicht im volkswirtschaftlichem Interesse sei.(ff)

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