Greenpeace an Sickl: Taten statt Beruhigungspillen!

"Jedes Risiko für Babys vermeiden"

Wien (OTS) - Mit völligem Unverständnis und Empörung reagierte Greenpeace auf die Stellungnahme von Ministerin Sickl von Dienstag Nachmittag. Die Behauptung, "die volle Sicherheit für unsere Babys sei gewährleistet", bezeichnete Greenpeace als "verantwortungslose Verharmlosung". "Solange das Ministerium nicht einmal eigene Analysen vorliegen hat, entbehrt eine voreilige Entwarnung jeder Grundlage", kritisiert Greenpeace-Sprecher Matthias Schickhofer die Ministerin.

Laut Auskunft des Sozial-Ministeriums sollen die Analyseergebnisse erst in zwei Wochen (!) vorliegen. Danach werden die Resultate toxikologisch bewertet - und erst dann will das Ministerium weitere Schritte überlegen. "Anstatt Pläne für ein TBT-Verbot in Baby-Windeln vorzulegen, zettelt das Ministerium eine völlig entbehrliche Grenzwertdiskussion an und setzt auf Verzögerung. Für einen Einsatz des Hormon- und Immungiftes TBT ausgerechnet in Baby-Windeln kann es aber keinen tolerierbaren Grenzwert geben, da hormonell wirksame Substanzen schon in kleinsten Mengen schädlich sein können. Der Einsatz von TBT in Windeln stellt daher ein Gesundheitsrisiko dar, dass es unbedigt zu vermeiden gilt", unterstreicht Greenpeace-Chemiker Herwig Schuster die Notwendigkeit nach einem raschen Verbot.

"Minister Sickl muss daher im Sinne des vorsorgenden Gesundheitsschutzes rasch handeln und alle notwendigen Maßnahmen ergreifen um jegliches Risiko für die Babys auszuschliessen", fordert Matthias Schickhofer abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Greenpeace Pressestelle:
Matthias Schickhofer,
Sprecher Greenpeace Österreich,
Tel.: 0664-3386503
DI Herwig Schuster,
Chemie-Experte Greenpeace Österreich,
Tel.: 0664-4319214

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRP/OTS