SJ-Chef: Im Bereich der freien Jugendförderung herrscht mehr als Erklärungsbedarf

Wien (OTS) - Anfragebeantwortung der Generationenministerin Sickl vom Plenum des Parlaments als ungenügend zurückgewiesen =

Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend
Österreich, Robert Pichler, nahm heute, Dienstag, zur Anfragebeantwortung betreffend Ausschreibungsmethoden in Zusammenhang mit der Qualitätssicherung bei Jugendarbeit durch die Bundesministerin Sickl Stellung.

"Im Bereich der freien Jugendförderung herrscht mehr als Erklärungsbedarf, denn es ist einfach nicht zu erklären, wie es dazu kommen kann, daß Initiativen, die die Qualität verbandlicher Jugendarbeit sichern sollten, scheinbar dazu mißbraucht worden sind, öffentliche Aufträge in der Grössenordnung von rund einer halben Million Schilling an Familienmitglieder hochrangiger Ministeriumsmitarbeiterinnen zu vergeben," so der Vorsitzende.

"Daß es zur Zurückweisung der Anfragebeantwortung durch das Plenum des Parlaments kam, war einfach unumgänglich, denn wenn eine Vergabe nach Ausschreibung im März erfolgt, aber nachweislich die aufgrund dieser Ausschreibung erzielte Bestbieterin bereits im Jänner in Protokollen zur Vorbereitung dieser Qualitätssicherung aufscheint, dann kann eine Beantwortung, hier sei eine richtige Ausschreibung getroffen worden, nicht zur Kenntnis genommen werden," so Robert Pichler weiter.

"Alles in allem herrscht höchster Erklärungsbedarf im Generationenministerium über die Vergabe von Jugendförderungen vor, da es scheinbar in der Vergangenheit zu eigenartigen Interpretationen von Jugendförderung gekommen ist," so Pichler abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend Österreich
Robert Pichler,
Tel.: 01/523 41 23-0, Fax: -85

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS