Sickl: Volle Sicherheit für unsere Babys-

Handlungsspielraum voll ausgeschöpft

Wien (OTS) - "Der mögliche Handlungsspielraum meines Ressorts ist voll ausgeschöpft. Ich habe meiner Sektion den Auftrag gegeben, alles zu unternehmen, um die Sicherheit unserer Babys zu gewährleisten", erklärte die Bundesministerin für soziale Sicherheit und Generationen Dr. Elisabeth Sickl.

"Proben von Windeln wurden von der zuständigen Lebensmittelbehörde in Österreich gezogen und zur Spezialanalyse weitergeleitet. Laut Auskunft der Experten meines Ministeriums liegt - bei den vorliegenden Daten - selbst unter der Annahme eines worst-case-Szenarios eine mögliche Gesamtbelastung mit Organozinnverbindungen über die Aufnahme aus Windeln erheblich unter der von der WHO noch tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge von 0.25 µg/kg. Somit kann bei einer Bewertung der vorliegenden Datenlage nicht von einer Gesundheitsgefährdung ausgegangen werden, also ist keine Gefahr in Verzug," so die Ministerin.

"Seriöserweise kann so ausschließlich das Vorliegen österreichischer Ergebnisse die weitere Vorgangsweise in meinem Ressort bestimmen, was - bei dem Vorliegen gesundheitsschädigender Ergebnisse - natürlich auch eine sofortige Verbotsverordnung nach dem Lebensmittelgesetz miteinschließt", erklärte die Ministerin.

"Das Gesamtverbot für die Substanz TBT wäre nur über meinen Ministerkollegen Molterer im Rahmen einer Anregung zu einer Änderung der EU-Chemikaliengesetzgebung möglich", schloss die Ministerin.

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