Benke: Regierung gefährdet Versorgung in Wiener Spitälern

Benke kritisiert Kürzungen bei der Zivildienerzuteilung

Wien (SPW) Der Alsergrunder Bezirksvorsteher Hans Benke kritisierte Dienstag im Rahmen des Servicetelefondienstes der SPÖ Wien die Streichungen der FPÖ-ÖVP-Bundesregierung bei der Zuteilung von Zivildienern an die Stadt Wien. Besonders im 9. Wiener Gemeindebezirk mit seinen zahlreichen Spitälern würden Patienten diese Sparmaßnahmen "besonders hart" zu spüren bekommen, erklärte Benke. Benke befürchtet, dass es zukünftig überhaupt keine Zivildiener mehr in den Spitälern geben könnte. Dies würde zwangsweise zu längeren Wartezeiten und Betreuungsmängel im Spital führen. Auch beim Transport von Patienten im Spital könnte es dadurch zu Engpässen kommen. Die schwierige Suche nach Ersatzkräften für die Zivildiener sei aber bereits im Gange, sagte Benke. ****

Empört zeigte sich Benke auch über die "unsoziale Kürzung des Zivildienereinkommens auf nur 43 Schilling am Tag". Innenminister Strasser sei aufgefordert vorzuzeigen, wie er sich mit diesem Betrag einen Tag lang ernähre. Während FPÖ und ÖVP die ärmsten der Gesellschaft finanziell "ausbluten", verteile die Regierung Geschenke in Milliardenhöhe an Unternehmer und Bauern, kritisierte Benke. Darüber hinaus sei durch die Streichungen bei der Zivildienerzuteilung auch die Schulwegsicherung nicht mehr gewährleistet. Es sei "widerlich", wie die Bundesregierung gerade auf Kosten der Sicherheit von Kindern "ohne mit der Wimper zu zucken" spare, schloss Benke. (Schluss) hm

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