Jung: Freiheitliche wollen gemeinsame Sicherheitsdoktrin

Wien, 2000-05-16 (fpd) - Der Vorsitzende des Landesverteidigungsausschusses, FPÖ-Abg. Bgdr Wolfgang Jung, zeigte sich erfreut darüber, daß nun in der SPÖ offenbar ruhiger und vernünftiger über die Frage einer künftigen österreichischen Sicherheitspolitik nachgedacht wird. ****

In diesem Zusammenhang begrüßte Jung die Forderung "nach der Zusammenarbeit aller Parteien bei der Erstellung einer neuen Sicherheitsdoktrin". "Bereits in meinem Redebeitrag in der letztwöchigen Debatte habe diese Forderung aufgestellt und freue mich über den neuen Realismus der SPÖ", meinte Jung, der auch die Forderung begrüßte, daß man ohne inhaltliche Einschränkungen in die Grundsatzdebatte gehen wolle.

Im Zuge dieser Grundsatzdiskussion müsse aber auch die Frage der Neutralität behandelt werden, die die österreichische Regierung in der Vergangenheit zwar noch auf den Lippen geführt, aber nicht mehr gelebt habe, weil sie einfach durch die Entwicklung in Europa überholt wurde. Jung betonte ausdrücklich, daß er als Ausschußvorsitzender alle Anstrengungen unternehmen werde, eine gemeinsame sicherheitspolitische Linie der Regierungsparteien mit der großen Oppositionspartei zu finden. (Schluß)

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