SP-Ludwig zu Landauer: Regierung hat AlleinerzieherInnen vergessen!

Im Regierungsprogramm von FPÖ und ÖVP werden AlleinerzieherInnen nicht erwähnt

Wien (SPW) "Spät aber doch ist die FPÖVP-Bundesregierung darauf gekommen, dass es in Österreich auch Alleinerziehende gibt. Im Regierungsprogramm wird diese immer größer werdende Bevölkerungsgruppe mit keinem Wort erwähnt, jetzt erinnert sich die Bundesregierung plötzlich daran, dass es außerhalb der Mutter-Vater-Kind-Familie auch andere Formen des Zusammenlebens gibt." Mit diesen Worten kommentierte die Wiener SPÖ-Frauensekretärin, LAbg. Martina Ludwig, am Dienstag eine Aussendung der FPÖ-Landtagsabgeordneten Karin Landauer. Spät erfolge auch die Reaktion Landauers auf die "Rabenmuttertag"-Aktionen der SPÖ-Frauen vom vergangenen Donnerstag. Die Ideologie der SPÖ-Frauen teile im übrigen nicht in "gute und schlechte Frauen", wie Landauer glauben machen wolle. "Vielmehr", so Ludwig, "treten die SPÖ-Frauen für die Verwirklichung der Chancengleichheit ein. Und die ist nur gewährleistet, wenn Frauen die Möglichkeit haben, ein eigenständiges Leben zu führen. Mit der Zurück-an-den-Herd-Politik der FPÖVP-Regierung wird dies aber verhindert". ****

"Ich gebe Frau Landauer vollkommen recht, wenn sie meint, Politik habe die notwendigen Rahmenbedingungen für eine echte Wahlfreiheit für Frauen zu schaffen. Diese Rahmenbedingungen heißen unter anderem:
Bedarfsgerechte Kinderbetreuungseinrichtungen; Wiedereinstiegshilfen für Frauen nach der 'Kinderpause'; Arbeitszeiten, die den Bedürfnissen von Eltern angepasst sind", unterstrich die Wiener SPÖ-Frauensekretärin. "Durch die Politik der FPÖVP-Bundesregierung wird aber gerade Alleinerziehenden die Rückkehr in den Beruf und damit ein eigenständiges Leben erschwert. Gerade für Alleinerziehende sind unsere Forderungen, wie bessere Wiedereinstiegshilfen, bedarfsgerechte Kinderbetreuungsplätze und arbeitnehmerInnegerechte Arbeitszeiten besonders wichtig", so Ludwig abschließend. (Schluss) gd

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