Zierler: ÖGB: Aktionismus der übelsten Sorte

ÖGB soll aufhören zu zündeln

Wien, 2000-05-16 (fpd) - Heftige Kritik am heutigen "Aktionstag" des ÖGB übte die freiheitliche Generalsekretärin Theresia Zierler. ****

Wie Zierler meinte, sei Aktionismus der übelsten Sorte offensichtlich das einzige, das der ÖGB noch zu bieten habe. Er habe noch immer nicht erkannt, daß es um die Sicherung der Zukunft gehe. "Politik mit Verantwortung ist gefragt, nicht billige Polemik", stellte die freiheitliche Generalsekretärin klar. Die Regierung müsse den sozialdemokratischen Scherbenhaufen wegräumen.

Wenn konkret die Ambulanzgebühren und das Gesundheitssystem angesprochen würden, müsse man dem Gedächtnis des ÖGB auf die Sprünge helfen, erklärte Zierler: Der Selbstbehalt im niedergelassenen Bereich, den diese Regierung vermeiden konnte, sei etwa eine Erfindung der Sozialdemokraten. Seit Jahren zahle die ureigenste Klientel des ÖGB, die ÖBB-Angestellten, 5% Selbstbehalt, Beamte sogar noch mehr.

"Der ÖGB sollte sich nicht als Feuerlöschtrupp gerieren", meinte die freiheitliche Generalsekretärin. "Es würde völlig reichen, wenn er endlich aufhört zu zündeln." (Schluß)

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