Brauner: "Die Zukunft Wiens ist weiblich"

Harmonisierung aufenthalts- und arbeitsrechtlicher Bestimmungen

Wien(SPW) "Während die blau-schwarze Regierung soziale Errungenschaften im Blitztempo zerstört, um ihr rechtskonservatives Gesellschaftsbild zu verwirklichen, und Frauen wieder in die Rolle als Mutter und unmündige Ehefrau ins traute Heim zu drängen versucht, beweist die Bundeshauptstadt, einmal mehr, dass sie anders ist", erklärte die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, Stadträtin Renate Brauner Montag abend im Rahmen der "Team für Wien" - Diskussionsreihe "Visionen für Wien". "Mit einer eigenen Frauenstadträtin, einer Vielzahl von Projekten von Frauen für Frauen, und ausgezeichneten sozialen bis medizinischen Einrichtungen, wird in Wien auf die Bedürfnisse der Frauen gezielt eingegangen", so Brauner, die auch darauf hinwies, dass im sozialdemokratischen Teil der Wiener Stadtregierung die Frauenquote 50 Prozent, in der SP-Gemeinderatsfraktion 40 Prozent beträgt. Als Maßnahme im Integrationsbereich, die auch Frauen zugute komme, forderte die Stadträtin eine Harmonisierung des Aufenthalts- und des Arbeitsrechts. ****

Gerade im Bereich der Frauenerwerbsarbeit verfolge die Stadt Wien einen zielstrebigen Kurs, hin zur Eigenständig- und Unabhängigkeit der Frauen, hin zur selbstverständlichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie. "Frauenerwerbsarbeit wird in Wien nicht nur geduldet, sondern um vieles mehr auch gefördert", betonte Brauner und verwies dabei auf die große Anzahl spezieller Informations-, Förderungs-, Wiedereinstiegs und Weiterbildungsprogramme für die Wiener Frauen.

Besonders am Herzen liegt der Integrationsstadträtin auch die Situation der Zuwanderinnen, die "durch die Regelung des Familiennachzuges zwar ein Aufenthaltsrecht, aber keine Arbeitsbewilligung haben und daher von ihrem Mann vollkommen abhängig sind", erklärt Brauner die damit verbundene verzweifelte Lage vieler zugewanderter Frauen. "Der erste Schritt, weg von der Abhängigkeit, hin zur Eigenständigkeit wäre daher eine ökonomische Unabhängigkeit. Ein eigenes Einkommen", forderte Brauner, denn "jeder Mensch, der legal in Österreich lebt, sollte auch legal hier arbeiten dürfen". (Schluss) ng

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