AK-Dirnberger mahnt ÖGB zu mehr Objektivität

Bundesregierung soll Pensionsreform nicht überfallsartig durchziehen

Wien (OTS) - Anläßlich des heutigen Aktionstages des ÖGB zum Thema "Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit kämpfen" fordert AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) von der Bundesregierung, Reformen bei den Pensionen nicht überfallsartig durchzuziehen. Der AK-Vizepräsident drängt auch auf eine Entlastung der hunderttausenden Berufspendler in ganz Österreich. Dirnberger: "Die Preise für Treibstoff liegen weit über dem EU-Niveau, die ÖBB-Tarife werden wieder erhöht und auch die Kosten für die Autobahnvignette werden verdoppelt. Eine Entlastung der Pendler ist überfällig."

Kein Verständnis hat Dirnberger für den für heute angesagten Aktionismus mancher ÖGB-Funktionäre. "Die Bundesregierung ist an ihren Taten zu messen. Dieser Satz stammt von Alt-Präsident Benya. Und erst dieser Regierung ist es gelungen, was die Sozialdemokraten über 30 Jahre nicht zustande gebracht haben, nämlich die Gleichstellung der Arbeiter mit den Angestellten im Krankheitsfall. Auch kommt es nicht zum 20%-igen Selbstbehalt beim Besuch des praktischen Arztes und beim Facharzt, sondern nur beim Besuch in Spitalsambulanzen. Und das Finanzdebakel in den Krankenversicherungen haben wir, weil der sozialdemokratische HV-Präsident Sallmutter viel zu lange geschwiegen und zugesehen hat", mahnt Dirnberger manche ÖGB-Funktionäre zu mehr Objektivität.

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