Schlögl: Inakzeptabler Vergleich von Innenminister Ernst Strasser fordert zumindest Entschuldigung

Vom Biedermann zum "Brandstifter der Worte" - Verhaiderung der ÖVP setzt sich fort

Korrektur zu OTS_20000514_OTS0036

St. Pölten, (SPI) - Korrektur: Im ersten Absatz muss es heißen: "Wochenmagazin" "profil", nicht "Format".****

"Der inakzeptable Vergleich von SPÖ-
Bundesparteivorsitzenden Alfred Gusenbauer mit dem Brandstifter
in St. Georgen, den Innenminister Ernst Strasser in einem
Interview für das morgen erscheinende Wochenmagazin "profil" zum Besten gibt, ist eine in der Zweiten Republik noch nie
dagewesene Entgleisung, der den "Krieg der Worte" der
blauschwarzen Koalition auf einen neuen Höhepunkt zutreiben
läßt. Den Vorsitzenden der größten Partei Österreichs mit einem Straftäter, der im Rahmen seiner Handlungen sogar Gefahr für
Leib und Leben von Menschen in Kauf genommen hat zeigt, dass
sich Strasser endgültig vom Biedermann zum "Brandstifter der
Worte" gewandelt hat", so Niederösterreichs SP-Landesparteivorsitzender NR Mag. Karl Schlögl zu den Aussagen
von Ernst Strasser.

"Strasser, der sich noch am vergangenen Donnerstag in einem Interview für die Tageszeitung "Kurier" dafür ausgesprochen hat, "die Worttäter zu ächten", setzt sich mit diesen nun auf die gleiche Stufe. Diese Äußerung eines Innenministers, der darum bemüht sein muss, Anfängen jeder Radikalisierung zu wehren, disqualifizieren damit nicht nur seine Person, sondern auch die Arbeit des Ministeriums und aller am inneren Frieden arbeitenden Beamtinnen und Beamten. Eine Entschuldigung für diese
Entgleisung ist das mindeste, was wir Sozialdemokraten, ja ganz Österreich von Innenminister Strasser erwarten", so Schlögl.
"Die Bemühungen Alfred Gusenbauers sollen, im Rahmen seiner Möglichkeiten als Vorsitzender der größten Partei Österreichs, dazu führen, die völlig unangemessenen Sanktionen der Europäischen Union gegen Österreich und seine Bevölkerung aufzuheben und eine Entspannung der aktuellen Situation herbeizuführen. Die Äußerungen Strassers zeigen damit aber auch ganz klar, dass die FPVP-Koalition an einer Aufhebung der
Sanktionen der EU nicht interessiert ist, da sie jedes ehrliche Bemühen diskreditiert und torpediert", so SPNÖ-Landesparteivorsitzender NR Mag. Karl Schlögl abschließend. (Schluss) fa

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