Gerichtliche Voruntersuchungen gegen Mölzer-Zeitung

Adolf Hitler als "großer Sozialrevolutionär" bezeichnet

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat Justizminister Dieter Böhmdorfer die Staatsanwaltschaft Wien angewiesen gegen "Zur Zeit", die Zeitschrift gerichtliche Voruntersuchungen einleiten. Die Zeitschrift soll gegen das Verbotsgesetz verstoßen haben. Chefredakteur der Zeitung ist Andreas Mölzer, derzeit Kulturberater von Landeshauptmann Jörg Haider. In einer im vergangenen Juni erschienene Buchrezension wurde Adolf Hitler von einem "Zur Zeit"-Mitarbeiter als "großer Sozialrevolutionär" bezeichnet, der "epochale wirtschaftspolitische Erfolge" zu verbuchen habe. Die Zahl von sechs Millionen ermordeten Juden erklärte Gamlich zum "Mythos", der "sich nurmehr quasireligiös begründen läßt". Die Massenvergasungen mit Zyklon B können seinen Ausführungen zufolge "aufgrund der Naturgesetze und der anerkannten Regeln der Technik - so nicht stattgefunden haben." Der freiheitliche Bundesrat John Gudenus, derzeit Herausgeber von "Zur Zeit"-Bundesrat Mitherausgeber von "Zur Zeit", sagt gegenüber FORMAT über das inkriminierte Buch: "Immerhin ist es am freien Markt erhältlich, wurde nie beanstandet und verkauft sich hervorragend, obwohl es der Schweigespirale unterliegt."

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