"profil": Strasser: "Feuerteufel Gusenbauer"

Den Innenminister erinnern Gusenbauers Auslandsreisen an "den Feuerteufel aus St. Georgen"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag
erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil"
geht ÖVP-Innenminister Ernst Strasser hart ins Gericht mit SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer und dessen Eintreten
für das Ende der EU-Sanktionen. Strasser: "Die SPÖ muss
ihre Position ändern, vor allem der neue Vorsitzende. Es ist
schon eigenartig: Nachdem er zuerst gezündelt hat, startet
er nun als Feuerwehrmann Löschversuche. Das erinnert
mich ein bischen an den Feuerteufel aus St. Georgen. Das
wird nicht aufgehen."

Merkliche Distanz lässt Strasser im "profil"-Interview zur
Idee einer Volksbefragung erkennen. Strasser: "Die
Volksbefragung ist erst der 18. Punkt unseres
Aktionsplans. Ich beschäftige mich jetzt mit den ersten
fünf Punkten. Es hat noch keinen Sinn, im Detail über die Volksbefragung nachzudenken, denn darüber
nachzudenken würde bedeuten, dass die 17 anderen
Punkte wirkungslos bleiben. Diesen Eindruck habe ich
nicht."

Vertsändnis zeigt der Innenminister hingegen dür die Demonstrationen gegen die Regierung, die er als ein
"vernünftiges Annähern an eine vernünftige Streitkultur" betrachtet. Strasser: "Ich glaube, die offene, ehrliche und
direkte Auseinandersetzung dieser Tage bringt das Land
voran. Das ist noch lange keine Polarisierung, eine
Polarisierung wäre, wenn es zweitägige Straßenschlachten
wie in Berlin am ersten Mai gibt."

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