Moser zu Natura 2000: SP-Bauer bislang untätig

Miteinbeziehung der betroffenen Bevölkerung notwendig

St. Pölten (NÖI) - LAbg. Karl Moser fordert SP-LHstv. Bauer erneut auf, endlich Engagement zu zeigen und raschest für die nötigen Korrekturen und Feinabstimmungen in der Gebietsnennung zur Natura 2000 zu sorgen. Bisher hat Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka bereits einige Erfolge erzielt. So zum Beispiel eine Gebietsreduktion in den alpinen Regionen um 30.000 Hektar. Während das zuständige SP-Regierungsmitglied in der Pendeluhr geschlafen hat, hat LR Sobotka das Feld aufbereitet. Jetzt ist Bauer gefordert endlich seine Verantwortung wahrzunehmen. Wir unterstützen ihn gerne dabei.****

Zahlreiche Fragen sind ungeklärt und warten auf Antworten seitens SP-Bauer. Moser warnt beispielsweise vor den negativen Auswirkungen und Benachteiligungen für Niederösterreichs Grundbesitzer und fordert "rasch Informationen, welche Auflagen auf Grundbesitzer zukommen. Niederösterreich zählt durch eine optimale Regionalentwicklung zu einer Top-Region und im Bereich des Arbeitsmarktes zu den besten Regionen Europas. Die überzogenen Maßnahmen gehören daher zurück in ein richtigeres Maß. Denn es darf nie heißen, die Wirtschaft stand dort, sondern Wirtschaftsstandort Niederösterreich."

Seit der Flächennominierung sind fünf Jahre vergangen, die betroffenen Grundeigentümer warten aber noch immer auf Antworten. Das Thema "Natura 2000" soll nun vor allem in Rücksprache mit den Eigentümern aufgearbeitet werden, denn "der Eigentümer hat Anspruch auf Ersatz und dieser Rechtsanspruch der Grundeigentümer muß eingefordert werden."

"Das Naturschutzressort ist in der Verantwortung von SP-Bauer, auch wenn er das im Fall der Natura 2000 vergessen dürfte. In der Politik hat man es aber nicht nur mit angenehmen Dingen zu tun. Es gilt auch unangenehme Themen aufzuarbeiten und im Sinne der Bevölkerung zu lösen." Moser dankt nicht zuletzt der Bevölkerung Niederösterreichs, insbesondere den Landwirten, denn "ohne ihren Einsatz wäre Naturerhaltung überhaupt unmöglich. Und genau deshalb dürfen Landwirte nicht zum Handkuß kommen, nur weil SP-Bauer untätig ist."

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