"profil": Rudas: "Wollten Prohaska als Präsident"

Austria Vize-Präsident nimmt zu den Vorwürfen nach dem Prohaska-Rausschmiss Stellung

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag
erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil"
rechtfertigt Austria-Wien-Vizepräsident und Magna-
Manager Andreas Rudas die Art und Weise, wie sich der
Verein von Ex-Trainer Herbert Prohaska getrennt hat.
Rudas: "Wir haben Prohaska ein tolles Angebot gemacht,
weil ich ihn für einen tollen Menschen und ein Fussballidol
für die Austria halte. Wir wollten, dass er
Managementaufgaben erfüllt, wir haben ihm sogar
vorgeschlagen, Präsident zu werden."

Den Rauswurf von Toni Pfeffer rechtfertigte der Magna-
Manager mit Pfeffers Alter. Rudas im "profil"-Interview:
"Auch international ist es üblich, dass ältere Spieler
irgendwann einmal aufhören müssen, auch wenn sie Top-
Spieler waren."

Den Wunsch der Austria-Fans, auch Sportdirektor Friedl
Koncilia abzulösen, kann der frühere SPÖ-
bundesgeschöftsführer nicht nachvollziehen. Rudas: "In
Österreich gibt es anscheinend das Gesetz, dass wenn sich
zwei streiten, beide weg müssen. Ich finde das nicht gut.
Und ich glaube, dass Friedl Koncilia in einem hohen
Ausmaß Unrecht geschieht." Als Zielsetzung für die
kommende Saison gibt der Austria-Vize einen Platz an der Tabellenspitze vor. Rudas: "Eine sichtbare und spürbare Weiterentwicklung, die mit einem ersten oder zweiten
Tabellenplatz belohnt werden soll."

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