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Strafvollzug seit einem Jahr in weiblicher Hand BILD LH Sausgruber: Frauenanteil in leitenden Positionen erhöhen

Bregenz (VLK) - Major Karin Göll, seit gut einem Jahr
Leiterin der Justizanstalt in Feldkirch, traf heute, Freitag, Landeshauptmann Herbert Sausgruber zu Gesprächen im Landhaus
in Bregenz. Im Mittelpunkt der Gespräche standen allgemeine Probleme im Strafvollzug. Gleichzeitig sprach der
Landeshauptmann den Wunsch aus, dass "mehr Frauen in
leitenden Positionen vertreten sind". ****

Karin Göll machte im Justizvollzugsdienst eine schnelle
und steile Karriere. Sie hat es geschafft, als erste Nichtakademikerin in Österreich Leiterin einer Justizanstalt
zu werden. In der Unterredung mit Landeshauptmann Sausgruber
führte Göll einige Probleme im Strafvollzug an: "Das größte Problem ist sicher das Personalproblem". Insgesamt sind im Justizvollzug in Feldkirch und in der Außenstelle Dornbirn 58 Planstellen vorgesehen, nur 54 davon sind derzeit aber auch
besetzt. In den nächsten Wochen, so Major Göll, seien aber
zwei "frische" Absolventen der Justizwacheschule in
Vorarlberg zu erwarten.

Die Ausbildung zum Justizwachebeamten dauert 15 Monate:
drei Monate Justizwacheschule, neun Monate Praxis in einer
Anstalt und nochmals drei Monate auf der "Schulbank", wo abschließend eine Abschlussprüfung wartet.
(tm/dig,nvl)

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