Entwarnung bei den Straßenbrücken

Insgesamt höchstens 20 Brücken in ganz Österreich betroffen

"Die Expertenkonferenz der Brückenbauabteilungsleiter konnte das Problem bei den älteren Spannbetonbrücken deutlich eingrenzen", berichtet Bundesminister MichaelSchmid. Unter Beziehung von Experten aus Deutschland und Österreich wurde eine Liste der verdächtigen Spannstähle erstellt. Demnach sind nur Stähle eines speziellen Typs, welcher bis 1965 in Deutschland erzeugt worden ist, betroffen. Damit konnte die Anzahl der betroffenen Brücken in Österreich auf maximal 20, davon 5 auf Autobahnen, reduziert werden. "Bei insgesamt 12.000 Brücken auf Österreichs Bundesstraßen und Autobahnen, davon 1400 in Spannbetonbauweise, ist das ein sehr kleiner Anteil", gibt Schmid Entwarnung.

Alle betroffenen Brücken wurden bereits bzw. werden in den nächsten Tagen einer gründlichen Sofortprüfung unterzogen. Überall dort wo nicht sofort Klarheit geschaffen werden kann, wird auf Nummer sicher gegangen, und eine Sicherheitsunterstellung angebracht um jedes Risiko auszuschließen. Davon sind aktuell drei Brücken betroffen. Die Rußbachbrücke auf der A1 bei Mondsee, die bereits unterstelltwurde, die Anschlußstelle Seewalchen und ein Überführung über die Brennerautobahn bei der Anschlußstelle Innsbruck Süd.

Minister Schmid ist froh über die rasche, fachkundige und umsichtige Reaktion der Brückenbauer in den Bundesländern, durch die eine Gefährdung und Verunsicherung der Verkehrsteilnehmer nachhaltig vermieden werden konnte.

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