Grollitsch: Solidarbeitrag der Lehrer zur Budgetkonsolidierung

Wien, 2000-05-12 (fpd) - Der freiheitliche Bildungspolitiker Abg. Dr. Udo Grollitsch schlug in seinem heutigen Beitrag zur Budgetdebatte betreffend das Kapitel "Bildung, Kultur, Wissenschaft" einen Solidarbeitrag der Lehrer zur Budgetkonsolidierung in Form einer Erhöhung der Lehrverpflichtung vor. ****

Im gemeinsamen Regierungsprogramm von FPÖ und ÖVP habe man sich zu einem hochwertigen und vielfältigen Bildungsangebot sowie zur Weiterentwicklung der Schulqualität bekannt, betonte Grollitsch. Dies sei durchaus begrüßenswert, setze aber den Erhalt und Ausbau des hohen Qualitätsstandards der Schulen voraus. Tatsächlich seien die Budgetkürzungen im Bereich des Bildungsangebotes weit geringer ausgefallen als anderswo, und der Unterricht sei weitgehend ungeschoren geblieben.

Der freiheitliche Bildungspolitiker verwies darauf, daß 91 Prozent des Unterrichtsbudgets Personalkosten bildeten. Einsparungen ohne Qualitätsverlust im Schulunterricht oder im Bildungsangebot insgesamt seien daher nur über Personaleinsparungen möglich. Da dies weder wünschenswert noch zweckvoll sei, die Lehrer aber dennoch einen Solidarbeitrag zur Budgetkonsolidierung leisten sollten, schlug Grollitsch vor, die Lehrverpflichtung aller Landes- und Bundeslehrer um eine Stunde zu erhöhen. Allein diese Maßnahme ergäbe - wie Experten des Finanzministeriums errechnet hätten - einen Einsparungseffekt von 2, 2 Milliarden Schilling. (Schluß)

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